Du kannst bei unseren OpenVZ-Servern keinen Kernel installieren. Das liegt an der Virtualisierungsmethode, denn die Container verwenden den Kernel des Hostsystems. Wenn es dir darum geht, dass du einen veralteten Kernel hast, erfährst Du hier weitere Informationen.
Bei KVM-Servern steht es Dir frei, welchen Kernel du verwendest. Du kannst dort eigene Kernels verwenden. Bei KVM handelt es sich um eine Vollvirtualisierung.
In diesem Beitrag erklären wir Dir, wie Du deinen Server per VNC verwalten kannst.
Mittels VNC kannst Du kinderleicht auf deinen Server zugreifen. Der Vorteil ist, dass es auch ohne aktive Netzwerkverbindung funktioniert und SSH zur Authentifizierung nicht benötigt wird. VNC ist die erste Anlaufstelle, wenn Du beispielsweise die SSH-Konfiguration zerstört hast und Änderungen rückgängig machen musst.
Es gibt zwei Arten der Verbindung. Du kannst zum einen das WebVNC direkt im Webinterface verwenden oder aber auch eine direkte Verbindung über ein Programm herstellen.
VNC direkt im Webinterface
Damit du nicht extra ein Programm installieren musst, kannst du dich im Webinterface über den Browser verbinden. Du siehst dann in einem Browserfenster die Eingabezeile deines virtuellen Servers.
Öffne den Cloud-Manager des Servers, auf den du dich verbinden möchtest
Navigiere in die Aktionen
Klicke auf VPS-Einstellungen
Öffne den Reiter VNC
Aktiviere VNC, falls deaktiviert.
Cold-Reboot:
Stoppe den VPS danach.
Starte den VPS manuell erneut.
Klicke auf NoVNC (Web-VNC) öffnen
Im neuen Fenster gibst du dann das Passwort ein, das dir im VNC Reiter angezeigt wird
NoVNC Einstellungen
Programm verwenden
Melde Dich im Webinterface an.
Navigiere zum Cloud-Manager des vServers.
Klicke im Feld Aktionen auf VNC Daten.
Nun musst du im Webinterface VNC aktivieren, falls noch nicht geschehen.
Gib das Passwort ein, das Dir im Webinterface-VNC-Dialog angezeigt wird. Bestätige mit Enter.
Nun bist Du per VNC-Konsole auf Deinem Server verbunden.
TightVNC Viewer
Beachte bitte noch, dass wir die Adresse Deines VNC-Servers immer mal wieder ändern. Das hat Sicherheitsgründe. Schaue also im Webinterface nach, ob Du noch die aktuelle Adresse hast.
Du hast einen KVM-Server bei Prepaid-Hoster bestellt und möchtest Windows darauf installieren? Kein Problem! In dieser Anleitung zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du Windows auf deinem Server einrichtest.
Anleitung zur Installation von Windows
Login im Webinterface
Melde dich zunächst im Webinterface von Prepaid-Hoster an. Du findest die Login-Seite unter diesem Link.
Server-Verwaltung öffnen Klicke in der Navigation auf deinen Server und wähle den Server aus, auf dem du Windows installieren möchtest. Öffne den Cloud Manager.
Betriebssystem installieren Im Server-Dashboard siehst du einen großen „Betriebssystem installieren“-Button. Klicke darauf, um die Installation zu starten.
Betriebssystem auswählen Wähle „Windows Server 2019/2022 (Eval)“ aus der Liste der verfügbaren Betriebssysteme. Diese Version ist für dich zum Testen kostenlos.
Installation starten Bestätige deine Auswahl und klicke auf „Installation starten“. Der Installationsprozess beginnt und kann einige Minuten dauern.
Verbindung herstellen Sobald die Installation abgeschlossen ist, kannst du dich über Remote Desktop (RDP) mit deinem neuen Windows-Server verbinden. Verwende dazu die im Webinterface angezeigten Zugangsdaten.
Häufige Fragen
Warum muss ich Windows selbst installieren? Unsere KVM-Server sind standardmäßig mit Linux Betriebssystem ausgestattet. Die Windows Installation dauert nur rund 5 Minuten.
Was kann ich tun, wenn die Installation fehlschlägt? Falls die Installation fehlschlägt, überprüfe zunächst, ob es nach einem erneuten Versuch funktioniert. Sollte das Problem weiterhin bestehen, kontaktiere unseren Support für weitere Hilfe.
Kann ich eine andere Windows-Version installieren? Ja, du kannst auch eine eigene ISO-Datei hochladen und installieren.
Support Solltest du weitere Fragen oder Probleme haben, steht dir unser Support-Team jederzeit zur Verfügung. Kontaktiere uns einfach über das Support-Ticket-System im Webinterface.
In diesem Artikel beschreiben wir, was Du tun kannst, wenn Dein Plesk-Zugang nicht funktioniert.
Du hast bereits einen anderen Plesk-Zugang
Wenn Du bei uns bereits einen Plesk-Zugang mit Deinem Kundenaccount erworben hast, dann findest Du jedes weitere Webspace-Paket in diesem ersten Zugang. Das ist auch der Fall, wenn Dein altes Webhosting-Paket schon länger terminiert ist.
Kein Thema! Melde Dich einfach im Webinterface Vionity an und schreibe uns ein Support-Ticket. Wir helfen Dir dann schnell weiter und geben Dir in den meisten Fällen den Nutzernamen und ein neues Passwort. Wir können eine solche Anfrage aber nur bearbeiten, wenn es von Deinem Kunden-Account aus gesendet wurde.
In diesem Beitrag listen wir für Dich auf, welche bekannte und populäre Software Du direkt per Klick in Plesk installieren kannst. Das geht ganz einfach, kein lästiges Hochladen von Daten nötig. Die meisten Apps können sogar über Plesk automatisch auf den neuesten Stand gebracht werden.
Nein, das ist nicht möglich. Unsere vServer Hostsysteme sind bei unserem Partner Synlinq bei Frankfurt gehostet. Wir bieten dadurch einen erstklassigen DDoS-Schutz und geringe Latenzen an.
Alle KVM Hostsysteme sind an diesem Standort bei Frankfurt gehostet.
Habt ihr noch Server bei OVH?
Im Mai 2022 sind wir mit unserer gesamten Infrastruktur, die wir bei OVH hatten, in das moderne Maincubes Rechenzentrum umgezogen. Wir bieten keine Server bei OVH mehr an.
Habt ihr noch Server bei Hetzner?
Ja, aber nur unsere Dedicated Server.
Unsere virtuellen Server werden ausschließlich in unserer eigenen Infrastruktur ausgeliefert. Lediglich Dedicated Server beziehen wir über unseren Hosting-Partner Hetzner.
Habt ihr noch Server in Frankreich?
Nein, alle Server sind seit Mitte 2022 in Deutschland stationiert.
Kann ich meinen Server zu einem anderen Standort umziehen?
Ein Standort-Umzug ist nicht möglich, da alle Kunden-Server am gleichen Standort stehen.
Bei unseren KVM Servern erhältst Du direkt und automatisiert nach der Bestellung ein /64 IPv6-Netz, zusätzlich zu einer IPv4-Adresse.
Cloud Manager Server-Info Panel mit IPv6-Adresse
IPv6 auslesen
Gehe in den Cloud Manager des Servers und suche im ersten Panel nach „IPv6“. Wir zeigen Dir immer die erste Adresse des /64 Netzwerks an.
Beispiel einer IPv6-Adresse bei Prepaid-Hoster: 2a12:edc0:4:1337::1
IP6 Gateway/Konfiguration
Solltest Du die IPv6-Adresse selbstständig konfigurieren müssen, verwende das Gateway fe80::1. Deine Netzgröße ist in der Regel 64 (Netmask).
Um weitere IP-Adressen zu binden, musst Du sie über if-up.d und if-down.d (debian based)-Konfigurationen einrichten.
IPv6-Funktionalität testen
Um sicherzugehen, dass dein Server korrekt im IPv6-Netzwerk kommuniziert, kannst du dies mit wenigen Befehlen direkt auf der Konsole prüfen. Logge dich dazu per SSH auf deinem Server ein.
Ausgehende Verbindung prüfen
Führe den Befehl ping6 google.com (Windows) oder alternativ ping -6 google.com aus. Wenn du eine Antwort mit Zeitangaben in Millisekunden erhältst, ist die ausgehende IPv6-Verbindung aktiv.
Eingehende Verbindung prüfen
Du kannst auch von deinem lokalen Rechner aus testen, ob dein Server über IPv6 erreichbar ist. Öffne dazu dein lokales Terminal und gib ping [Deine-IPv6-Adresse] ein. Bitte beachte dabei, dass dein eigener Internetanschluss zu Hause ebenfalls IPv6 unterstützen muss. Dies ist bei den meisten modernen Glasfaser- oder Mobilfunkanschlüssen der Fall.
Automatisches Reverse DNS (rDNS)
Ein korrekt gesetzter rDNS-Eintrag ist besonders für den Betrieb von Mailservern oder für die Identifikation im Netzwerk wichtig. Unser Interface unterstützt das Setzen von RDNS auf IPv6-Adressen automatisiert.
Sobald du im Cloud Manager einen Hostnamen für dein IPv6-Netz hinterlegst, setzt unser System diesen Eintrag automatisch für die erste Adresse deines Netzes (::1). Du musst diesen Schritt also nicht manuell für diese spezifische IP vornehmen. Das System übernimmt die Konfiguration im Hintergrund für dich. Solltest Du für weitere Unteradressen eigene RDNS-Einträge benötigen, melde Dich gern im Support. Wir erledigen das für Dich.
In diesem FAQ-Artikel zeigen wir die Daten auf, die Du für das Verwenden deines Mail-Postfachs in Mail-Clients benötigst. Beispielsweise kannst Du dein Mail-Postfach in Outlook oder Thunderbird anlegen. So kannst Du Mails empfangen und verschicken. Für verschiedene Mail-Clients unter Android oder iOS gelten diese Daten ebenfalls.
Klicke auf die Schaltfläche „E-Mail-Adresse erstellen“.
Fülle nun das Formular aus. Beachte dabei folgendes:
Du kannst ein Postfach erstellen und E-Mail Weiterleitungen anlegen.
Benutze ein sicheres Passwort, damit niemand Dein Mail-Postfach hacken kann. Das ist das Passwort, das Du in Deinem Mail-Client angeben musst, um Mails zu empfangen oder zu senden.
Trage im Feld „E-Mail Adresse“ die Wunsch-Adresse ein. Die Domain musst Du nicht mit angeben.
Klicke anschließend auf die Schaltfläche „Ok“ um die Adresse anzulegen.
Du kannst die E-Mail Adresse jetzt verwenden. Beispielsweise mit unserem Webmail oder einem Programm wie Outlook.