Wie ändere ich meine Kontaktdaten?

Wenn Du bei Prepaid-Hoster eine Domain registrieren möchtest, ist es nötig, dass du deine echten Kontaktdaten im Kundenkonto hinterlegst.

Wenn Du eine Domain bereits bestellt hast und ein Kundendienstmitarbeiter dich aufgefordert hat, deine Kundendaten anzupassen, gehe wie beschrieben vor.

Du kannst deine Kontaktdaten jederzeit ändern. Beachte aber, dass wir jede Änderung an den Stammdaten in deiner Kundenakte abspeichern, um sie später nachvollziehen zu können.

Wir empfehlen, dass Du jederzeit Deine echten Daten angibst, selbst, wenn Du keine Domain mietest. Wenn Du den Zugang zu deinem Kundenkonto und/oder E-Mail Postfach verlierst, hilft uns das, dein Konto mit entsprechender Verifizierung sehr einfach wiederherzustellen.

Kundendaten anpassen

Melde dich im Webinterface unter vionity.de mit deinen Login-Details an. Im sich öffnenden Kunden-Center scrollst du ein kleines bisschen nach unten, bis die Box „Meine Details“ sichtbar ist. Klicke in dieser Box auf die Schaltfläche „Editieren“, um zur Bearbeitungsmaske zu gelangen.

Kachel in Vionity: Meine Details mit sichtbaren Kundenkontakt-Details.
Meine Details-Panel in Vionity

Jetzt öffnet sich ein Formular, in welchem Du deine Daten angeben kannst.

Eine kurze Checkliste:

  • Sind Vor- und Nachname richtig geschrieben und kein Pseudonym/Nickname?
  • Ist deine Adresse exakt so geschrieben, wie auf deinem Personalausweis sichtbar?
  • Passen PLZ, Stadt und Land zusammen?
  • Sind Firmenname und Ust. ID ausgefüllt, wenn Du ein Unternehmen hast oder ein Konto dafür verwaltest – und nur dann?
Prepaid Hoster Daten bearbeiten

Informationen zum Telefonnummern-Format

Das Format muss wie folgt angegeben werden: 0123 456789 – also:
Vorwahl LEERZEICHEN Nummer.

Mein Land ist nicht dabei

Wenn Dein Land nicht in der Liste aufgeführ ist, hat das wahrscheinlich einen Grund: Wir verkaufen nicht in dieses Land. Um länderübergreifende steuerrechtliche Aufgaben und Auflagen im Überblick zu behalten, verkaufen wir ausschließlich in definierte Regionen. Melde Dich aber gerne bei uns im Support, vielleicht finden wir eine Lösung.

Was bedeutet „PPH“?

PPH steht für Prepaid-Hoster. Die Abkürzung hat sich intern über Jahre eingebürgert und wird auch extern verwendet – etwa in Doku, Changelogs und im Webinterface.

Ausgesprochen: „P – P – H“.

Wo taucht PPH auf?

  • in Bezeichnungen wie PPH-ID oder PPH-Server
  • in Support-Artikeln, in Support-Tickets und Roadmaps
  • in internen Shortcodes und Tags

Nicht zu verwechseln mit:

  • PHP – der Programmiersprache „PHP: Hypertext Preprocessor“
  • Prepaid-Host – einem eigenständigen Mitbewerber mit ähnlichem Namen, aber anderem Anbieter

Welche Server-Produkte gibt es bei Prepaid-Hoster?

Bei Prepaid-Hoster.de stehen verschiedene Server-Varianten für unterschiedliche Anwendungsfälle zur Verfügung. Nachfolgend eine kompakte, aber etwas ausführlichere Beschreibung je Produkt — inkl. Direktlinks zu den passenden Produkten.

Virtuelle Server

KVM 3.5 – Linux vServer

Voll konfigurierbarer KVM-Server mit freier Wahl von CPU, RAM und NVMe sowie ISO/VNC über den Cloud-Manager. Ideal für Docker, APIs, CI/CD und stabile Linux-Workloads mit Root-Zugriff.
Highlights: ISO/VNC & Rescue, flexible Ressourcen, IPv6 /64, DDoS-Schutz (je nach Profil).
Zum Angebot → https://www.prepaid-hoster.de/vserver/root-server-mieten/kvm-root-server-konfigurator.html

KVM 3.5 – Windows vServer

KVM-Server mit Windows, Adminzugang per RDP und Installation/Recovery via ISO/VNC. Perfekt für .NET- oder SQL-Workloads und Remote-Desktop-Nutzung; für den Produktiveinsatz in der Regel mit eigener Windows-Lizenz.
Highlights: RDP, ISO/VNC & Rescue, flexible Ressourcen, IPv6 /64, DDoS-Schutz (je nach Profil).
Mehr erfahren zu Windows VPS → https://www.prepaid-hoster.de/vserver/windows-vserver-mieten.html

KVM Pakete – Smart Value vServer

Kostengünstige, paketierte Linux-vServer mit Cloud-Manager – deutlich weniger flexibel als KVM 3.0. Passend für kleine Dienste, Lab-Projekte und kostensensitive Vorhaben mit Root-Zugriff.
Highlights: feste Paketstufen, IPv6 /64, DDoS-Schutz, einfacher Einstieg (IPv4 je nach Tarif).
Details hier bei den VPS Servern → https://www.prepaid-hoster.de/vserver/root-server-mieten/kvm-root-server-pakete.html

KVM Pakete – Smart Essential vServer

Minimalistische Linux-vServer ohne Webinterface – Verwaltung ausschließlich per SSH. Fokus auf Headless-Setups, automatisierte Workflows und CLI-Tools; feste Paketgrößen ohne freie Skalierung.
Highlights: SSH-only, schlankes Setup, feste Ressourcen, IPv6 /64 (IPv4 je nach Tarif).
Hier zu SSH Only Server → https://www.prepaid-hoster.de/vserver/essential-vserver.html

Ryzen Root Server (KVM) vServer

KVM-Server auf AMD-Ryzen-Hosts mit sehr hoher Single-Thread-Leistung – ideal für Game-Server, Build-Jobs und latenzkritische Anwendungen. Verwaltung über den Cloud-Manager, Linux-Schwerpunkt.
Highlights: starke Single-Core-Performance, DDoS-Profile für Games, IPv6 /64, Snapshots/Backups je nach Tarif.
Mehr Infos → https://www.prepaid-hoster.de/vserver/ryzen-game-server-mieten.html

Andere Hosting-Arten

Dedicated Server

Bare-Metal-Hardware mit garantierten Ressourcen, vollem Root/Admin-Zugriff und optionaler Remote-Konsole/IPMI. Optimal für Datenbanken, Compliance-Anforderungen und spezialisierte Anwendungen.
Highlights: dedizierte Host-Ressourcen, volle Kontrolle, IPv6 /64, optionale Windows-Nutzung je nach Modell.
Mehr Infos → https://www.prepaid-hoster.de/dedicated/dedicated-server-mieten.html

Shared Webhosting (Plesk)

Komfortables Webhosting mit Plesk-GUI für Websites, E-Mail und populäre Apps wie WordPress. Kein Root-Zugriff; geeignet, wenn Serveradministration nicht im Fokus steht.
Highlights: Plesk-Panel, SSL/Let’s Encrypt, Mail & Datenbanken, 1-Click-Apps (z. B. WordPress).
Mehr Infos → https://www.prepaid-hoster.de/webhosting.html

Hinweis: Verfügbarkeit von IPv4, DDoS-Profilen, Snapshots/Backups und konkreten Limits hängt vom jeweiligen Tarif ab.

Was gibt es bei KVM Konsolen (Dedicated) zu beachten?

Wann brauche ich eine KVM-Konsole?

Wenn du ein eigenes Betriebssystem installieren oder während des Boot-Prozesses direkt auf die Konsole zugreifen möchtest. Ohne KVM-Konsole siehst du bei einem Neustart oder einer ausgefallenen SSH-Verbindung nicht, was passiert.

Was ist eine KVM-Konsole?

Ein Gerät im Rechenzentrum, das Tastatur-, Maus- und Videosignale per Netzwerk an dich überträgt (USB + DisplayPort).

Wofür wird die KVM-Konsole verwendet?

  • Bildschirmausgabe deines Servers – auch während des Bootens
  • Direkte Eingaben per Tastatur und Maus, selbst ohne SSH

Wie bestelle ich eine KVM-Konsole?

  1. Support-Ticket öffnen und deinen Dedicated Server auswählen. (Wichtig!)
  2. HTTP-Link zu einer bootfähigen ISO deines gewünschten OS angeben und KVM Konsolenwunsch äußern.
  3. Wir richten USB-Stick und KVM-Konsole ein.
  4. Bis zu drei Stunden kostenfrei nutzen.

Wie lange dauert die Bereitstellung?

Anforderung jederzeit möglich; die Wartezeit hängt von der Auslastung ab. Für einen festen Termin melde dich mindestens 12 Stunden im Voraus.

Beachte bitte, dass die Bereitstellung am Wochenende länger dauern kann und nicht garantiert wird. Unsere Techniker stehen dafür an Werktagen zwischen 12:00-19:00 Uhr bereit.

Übernehmt ihr die Installation für mich?

Ja. Gib im Ticket einfach an, welches OS und welche Partitionierung du benötigst, dann übernehmen wir die Installation.

Bild bleibt schwarz oder die Qualität ist schlecht

Melde dich kurz bei uns – meist reicht ein Nachjustieren des VGA-Kabels oder der Konsole.

Mein Server Startet nicht – Bluescreen – Schnellhilfe (Windows/WinRE)

Typisches Bild: In der VNC-Konsole erscheint „Tastaturlayout wählen“ – das ist die Windows-Wiederherstellungsumgebung (WinRE). Der Bootvorgang steckt fest, häufig wegen eines fehlerhaften Updates.

1) VNC öffnen & Bildschirm betrachten

  • Vionity → Server → VNC-Konsole starten
  • Was zeigt der Bildschirm an?
Wenn Du das siehst, befindet sich dein Windows im Reparaturprogramm. Oft leider nicht Wiederherstellbar.

2) WinRE – Funktioniert die Reparatur?

Problembehandlung → Erweiterte Optionen

Diese Sektion kannst Du in der Regel überspringen, wenn du keine Windows Wiederherstellungspunkte angelegt hast.

Alle Schritte direkt in der VNC-Konsole ausführen.

  1. Deutsches Tastaturlayout wählen
  2. Starthilfe
  3. Updates deinstallieren → zuerst Qualitätsupdate, dann Funktionsupdate
  4. StarteinstellungenAbgesicherter Modus (mit Netzwerk) → zuletzt installierte Treiber/Software entfernen, neu starten

Sollten einzelne Optionen nicht verfügbar sein, stehen sie nicht zur Verfügung. Fahre mit der nächsten Sektion fort. Beachte: Wiederherstellungspunkte (von Windows) sind nur verfügbar, wenn diese zuvor manuell aktiviert wurden.

3) Backup wiederherstellen

Diese Sektion kannst Du überspringen, wenn Du keine kostenlosen Backups im Webinterface aktiviert hast.

  • Vionity → Backups/Snapshotsälteres Backup wählen → Wiederherstellen
  • Updates können zeitversetzt Fehler auslösen → ggf. mehrere ältere Backups testen

4) Keine Backups? Nichts hilft? Neuinstallation

Windows in Vionity neu installieren und Daten aus eigener Sicherung einspielen. Eigene Backups sind laut AGB verpflichtend.

5) Optional: Techniker (Datenzugriff)

Wenn keine Backups funktionieren, prüfen wir – sofern verfügbar – eine Technikerleistung (Backup-Datenträger read-only einhängen). Bitte hab Verständnis: Wurde die kostenfreie Backup-Funktion vorher nicht aktiviert, ist eine Wiederherstellung in der Regel nicht möglich. Wir können nur wiederholen: Eigene Datensicherungen sind laut AGB verpflichtend; in solchen Fällen können wir die Anfrage ggf. ablehnen und nur die Neuinstallation anbieten.

  • Backup-Datenträger read-only als zweite Festplatte einhängen lassen
  • Werktags, Verfügbarkeit terminabhängig, max. 7 Tage
  • Im Vorab kostenpflichtig, ohne Garantie auf Vollständigkeit/Konsistenz

6) Grenzen

Ohne eigene Backups und ohne verfügbare Technikerressource sind uns die Hände gebunden – praktisch bleibt nur die Neuinstallation. Der Support kann Update-/Treiberfehler nicht garantiefähig beheben.

7) Ticket-Checkliste

  • Server-ID/Hostname, Zeitpunkt des Fehlers
  • Screenshot aus der VNC-Konsole (WinRE/STOP-Code)
  • Letzte Änderungen (Updates/Treiber/Software)
  • Bereits probiert (Starthilfe, Update-Rollback, Safe-Mode, Backup-Restore)
  • Getestete Backup-Zeitpunkte

Zukünftige Prävention

Vorweg: Auf Inhalte und Qualität von Windows-Updates haben wir keinen Einfluss. Updates bleiben dennoch sicherheitsrelevant und sollten nicht dauerhaft ausgesetzt werden.

Backups im Webinterface (empfohlen: 1×/Woche)

  • Aktivieren: In Vionity Backups/Snapshots einschalten und mind. wöchentlich planen (z. B. Mi, 03:00).
  • Update-Retard abfangen: Wöchentliche Backups puffern verzögert wirksame Updates. Bei 5 Slots hast du bis zu 5 Wochen Rückhaltezeit (bei wöchentlichem Intervall).
  • Extra-Snapshot vor Patchday: Vor größeren Windows-/Treiber-Updates zusätzlich manuell einen Snapshot anlegen.

Wiederherstellungspunkte in Windows

  • Computerschutz aktivieren: Systemsteuerung → System → Computerschutz für Laufwerk C: einschalten, Speicherlimit setzen.
  • Regelmäßig planen: Vor Updates manuell einen Wiederherstellungspunkt erstellen.

Disaster-Recovery prüfen

  • Restore-Probe: Quartalsweise ein Backup testweise in zweite VM zurückspielen (Boot & App-Check).
  • Offsite/3-2-1: Mindestens eine zusätzliche, getrennte Kopie außerhalb des Systems aufbewahren.
  • Wartungsfenster & Change-Log: Updates nur in definierten Zeitfenstern durchführen und Änderungen dokumentieren.
  • Monitoring & Alerts: Benachrichtigungen für fehlgeschlagene Backups, Reboots und Boot-Fehler aktivieren.

Wichtig (AGB): Eigene Datensicherungen sind verpflichtend. Wenn keine Backups vorliegen und kein Techniker verfügbar ist, sind uns die Hände gebunden – dann bleibt in der Regel nur die Neuinstallation.

Ich kann den Server nicht starten, was jetzt?

Wenn dein Server nicht startet oder das Energie-Panel in Vionity leer bleibt – so gehst du vor


1. Statusseite prüfen

Bevor du irgend­etwas anderes unternimmst, wirf einen Blick auf status.prepaid-hoster.de.

  • Liegt dort eine Störung oder geplante Wartung vor, warte zunächst die Ent­störung ab – weitere Schritte sind solange nicht nötig.

2. Energie-Panel („Energiefeld“) verstehen und richtig handeln

Häufige Ursache: Überschneidende Befehle

  • Nach „Stop“ abwarten: Erst wenn Vionity ausdrücklich meldet, dass der Server aus ist (30 s – 2 min), darfst du einen neuen Befehl senden.
  • „Neustart“ dauert länger als ein einfacher Start oder Stop – plane 2 – 5 Minuten ein.
  • Keine neuen Befehle, solange der bisherige nicht abgeschlossen ist.

Längere Boot-Zeit nach Hardware-Änderungen

  • Beim Start wird die VPS-Festplatte kurz auf dem Host gemountet, um z.B. SSH-Config oder Guest-Agent zu übernehmen.
  • Währenddessen lehnt der Hypervisor weitere Befehle ab – in Vionity wirkt das wie „kein Status“ (leeres Energie-Panel), obwohl der Server im Hintergrund noch bootet.

3. Schritt-für-Schritt-Vorgehen, wenn das Energie-Panel leer bleibt

  1. Geduld haben
    • Nach „Start“ oder „Neustart“ mindestens 5 Minuten warten, speziell nach CPU-/RAM-Upgrades.
  2. Konsole checken
    • Per KVM/VNC in Vionity auf Fehlermeldungen wie „disk busy“ prüfen, falls sichtbar.
  3. Support einschalten
    • Bleibt das Panel nach ≈ 10 Minuten leer, eröffne ein Ticket mit Uhrzeit des Befehls (z.B. „Neustart um 14:35“) und Hinweis auf leeres Energie-Panel.
    • Wir setzen dann nur den Status zurück und starten deinen Server manuell – deine Daten bleiben unangetastet.

Kurzfassung:

  1. Status­seite checken.
  2. Bei leerem Panel warten, keine Befehle stapeln.
  3. Nach ≈ 10 Minuten und/oder Fehler­meldungen: Support kontaktieren.

So stellst du sicher, dass dein VPS nicht durch überlappende Befehle ausgebremst wird und nach Änderungen sauber durch­startet.

Muss ich bei der Bestellung echte Daten angeben?

Muss ich bei Prepaid-Hoster echte Daten angeben?

Grundsätzlich haben wir bei Prepaid-Hoster darauf geachtet, den Registrierungsprozess so datensparsam und einfach wie möglich zu gestalten. Im Folgenden findest du eine Übersicht, welche Angaben nötig sind – und in welchen Fällen Ausnahmen gelten.


1. Name oder Pseudonym

  • Optionale Angabe: Du kannst im Kundenkonto entweder deinen echten Namen oder ein frei gewähltes Pseudonym hinterlegen.
  • Zweck: Wir benötigen nur einen eindeutigen Bezeichner für die Kommunikation (Support, Rechnungen). Es ist nicht erforderlich, deinen vollständigen Geburtsnamen preiszugeben.

2. E-Mail-Adresse und Passwort

  • E-Mail-Adresse: Eine gültige E-Mail-Adresse ist zwingend, da wir darüber alle wichtigen Informationen versenden (z. B. Rechnungen, Support-Tickets, Vertragsänderungen).
  • Passwort: Wähle ein sicheres Passwort (mindestens 12 Zeichen, Kombination aus Groß-/Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen). Dies dient dem Schutz deines Zugangs.

3. Telefonnummer (bei kostenfreien Produkten)

  • Verifizierung per Twilio-Anruf: Solltest du ein kostenfreies Produkt bestellen, wirst du gebeten, eine Mobilnummer anzugeben.
    • Unser System ruft dich automatisch (durch einen Bot) an und liest dir einen einmaligen Verifizierungscode vor.
  • Hash-Speicherung statt Klartext: Deine Telefonnummer wird nicht als Klartext gespeichert, sondern nur als kryptographischer Hash.
    • Auf diese Weise können wir Mehrfachbestellungen verhindern, ohne die echte Nummer abrufbar in unserer Datenbank zu halten.
    • Wenn derselbe Hash erneut auftaucht, wird eine weitere Gratis-Bestellung blockiert.

4. Persönliche Adressdaten

  • Für Standard-Hosting-/Prepaid-Produkte: Nicht erforderlich.
    • Wir verzichten bewusst auf die Erhebung deiner Anschrift oder deines Geburtsdatums, um deine Privatsphäre zu schützen.
    • Dadurch sammeln wir nur die notwendigsten Informationen und verringern das Risiko, dass sensible Daten kompromittiert werden.

5. Ausnahme: Domainbestellungen

  • Wahrheitsgemäße Inhaberdaten: Wenn du eine Domain bestellst, sind wir gemäß Registrar-Vorgaben verpflichtet, echte Inhaberdaten (Vorname, Nachname, Adresse) weiterzugeben.
    • Du wirst dann offiziell als Domaininhaber eingetragen, während wir die Domain technisch verwalten.
    • Deine Adressdaten bleiben jedoch DSGVO-geschützt und werden nicht in öffentlichen WHOIS-Einträgen angezeigt (sofern es die jeweilige TLD erlaubt).
    • Es erfolgt kein postalischer Versand – alle Mitteilungen (z. B. Registrierungsbestätigung, Verlängerungshinweise) laufen ausschließlich digital über uns.

6. Identitätsprüfung bei Auffälligkeiten

  • Adaptive Fraud-Kontrolle: Sollten ungewöhnliche Transaktionen oder Bestellmuster festgestellt werden (z. B. plötzliche Massenbestellungen, widersprüchliche IP-Standorte), behalten wir uns vor, eine nachträgliche Identitätsprüfung anzufordern.
    • In diesem Fall bitten wir dich, einen gültigen Identitätsnachweis (Personalausweis, Reisepass) über eine verschlüsselte Upload-Funktion im Webinterface einzureichen.
    • Nach erfolgreichem Abgleich wird der Vorgang freigegeben – bei Abweichungen oder ausbleibender Antwort kann das Konto temporär gesperrt werden.

Kann ich die IP-Adresse meines vServers ändern?

Wenn du bei Prepaid-Hoster einen VPS mietest, erhältst du einen vollständig provisionierten Server mit:

  • Online-Erreichbarkeit: Dein VPS ist direkt nach der Einrichtung erreichbar.
  • Stabile Internetverbindung: Die Netzwerkverbindung ist getestet und funktionsfähig.
  • Vollständiger Zugriff: Du kannst per RDP, SSH oder über einen Webbrowser auf deinen Server zugreifen.

Damit erfüllen wir unsere vertragliche Leistung, indem wir dir einen funktionsfähigen VPS zur Verfügung stellen. Beachte jedoch, dass wir keine Gewähr übernehmen für die Kompatibilität mit Drittanbieter-Software oder externen Diensten, insbesondere wenn:

  • IP-Adressen gesperrt werden (z. B. durch Onlinespiele, E-Mail- oder Streaming-Anbieter),
  • Nutzungsbeschränkungen aufgrund vorheriger Aktivitäten oder Verstößen gegen externe AGB vorliegen,
  • Blacklist-Einträge deine IP betreffen (öffentlich oder privat).

Typische Bereiche, in denen Probleme auftreten können, sind unter anderem:

  • Online-Spiele (z. B. DarkOrbit)
  • E-Mail- oder Streaming-Provider
  • Captcha-Systeme oder Anti-Bot-Schutz

IP-Zuweisung und -Wechsel

Bei der ersten Bestellung wird dir eine IP-Adresse zugewiesen, die du (im Regelfall) während der gesamten Vertragslaufzeit behältst. Selbst wenn einzelne Dienste deine IP gesperrt haben oder du Anwendungsprobleme feststellst, können wir die IP nicht einfach austauschen. Ein IP-Wechsel ist grundsätzlich nur dann möglich, wenn:

  1. Eine Störung der Server-Erreichbarkeit vorliegt, die nachweislich nicht in deiner Anwendung, sondern in unserer Infrastruktur begründet ist, oder
  2. Ein technischer Defekt der IP-Adressen-Vergabe oder Routing-Fehler auf unserer Seite auftritt.

Wunsch nach einer neuen IP-Adresse

Falls du trotzdem eine neue IP-Adresse benötigst und dies vertraglich möglich ist, gibt es folgende Vorgehensweise:

  1. Bestelle zuerst einen neuen Server: In der Regel erhältst du dadurch automatisch eine neue IP-Adresse.
  2. Kündige anschließend den alten Server: Die restliche Laufzeit wird dir als Guthaben gutgeschrieben. Dieses kannst du direkt für deinen neuen Server verwenden.

Achtung: Wenn du erst den alten Server kündigst und danach einen neuen bestellst, besteht die Gefahr, dieselbe IP-Adresse erneut zugewiesen zu bekommen. Stelle daher sicher, dass du die Reihenfolge einhältst: neuer Server → neue IP → Kündigung alter Server.


Keine Kompatibilitätsgarantie

Auch wenn dein VPS technisch einwandfrei läuft, übernehmen wir keine Garantie, dass bestimmte Drittanbieter-Dienste oder -Anwendungen reibungslos funktionieren. Zu den häufigsten Fällen zählen:

  • IP-Blockierungen durch externe Anbieter
  • Zugangsbeschränkungen, weil die IP zuvor für Regelverstöße verwendet wurde
  • Blacklist-Einträge, die verhindern, dass E-Mails zugestellt oder bestimmte Dienste genutzt werden können

Sollte deine IP-Adresse für einen Dienst gesperrt sein, überprüfe zunächst, ob der Dienst selbst eine Entblockung anbietet (z. B. durch Entschuldigungsmail, Abmahnungen oder Feedback-Formulare). Eine Änderung der IP-Adresse bei uns ist nur unter den oben beschriebenen Bedingungen möglich.

Mein Server fährt andauernd herunter, warum?


Mögliche Ursachen für das wiederholte Herunterfahren deines Servers

Wenn sich dein Server regelmäßig von selbst herunterfährt oder neustartet, kann das verschiedene Gründe haben. Hier sind die häufigsten Ursachen und was du tun kannst:

1. Abgelaufene Windows-Lizenz

Wenn du die Windows Server Evaluation-Version nutzt, fährt sich das System nach Ablauf der Lizenz meist innerhalb von 30 Minuten automatisch herunter. Das tritt in der Regel rund 180 Tage nach der Erstinstallation auf.

Was du tun kannst:
Hinterlege eine gültige Lizenz, um den Server stabil betreiben zu können. Die Lizenz lässt sich direkt im Windows-Setup oder über die Kommandozeile aktivieren. Bei Prepaid-Hoster.de bieten wir leider keine Lizenzen an.

Hinweis für Dedicated Server:
Sollte dein System durch die Lizenzproblematik nicht mehr starten, übernehmen wir einen manuellen Neustart einmalig kostenlos. Öffne dazu einfach ein Support-Ticket.


2. Unzureichende Systemressourcen

Wenn dein Server nicht genug Leistung hat, um alle Dienste stabil zu betreiben, kann das zu Neustarts oder plötzlichem Herunterfahren führen. Das gilt für Windows genauso wie für Linux.

Typische Anzeichen:

  • Der RAM ist dauerhaft voll ausgelastet
  • Die CPU läuft am Limit
  • Prozesse werden durch das System beendet (unter Linux z. B. durch den OOM-Killer)

Was du tun kannst:
Überprüfe die Auslastung deines Servers im Cloud Manager. Wenn du dauerhaft an der Leistungsgrenze arbeitest, solltest du ein Upgrade in Betracht ziehen – vor allem bei datenbankintensiven oder speicherhungrigen Anwendungen wie Nextcloud, Gameservern oder Java-Anwendungen.


3. Hardwareproblem

Bei Dedicated Servern – seltener auch auf dem Hostsystem deines vServers – kann ein Hardwaredefekt die Ursache sein. Dazu gehören etwa defekte RAM-Module, thermische Probleme oder Fehler auf der SSD.

Was du tun kannst:

  • Bei Dedicated Servern solltest du regelmäßig die Logs deines Systems prüfen.
  • Bei vServern: Wenn dir ungewöhnliches Verhalten auffällt, kontaktiere unseren Support. Sollte ein Hostsystem betroffen sein, leiten wir sofort Maßnahmen ein und informieren dich aktiv.

Wenn du dir unsicher bist, woran es liegt: Support-Ticket aufmachen, wir helfen dir, die Ursache einzugrenzen.

Was sind die Prepaid Hoster Standard Nameserver?

Wenn eine Domain registriert wird, muss sie mit sogenannten Nameservern verknüpft werden. Diese sind dafür verantwortlich, Anfragen wie z. B. „wo liegt die Webseite example.de?“ korrekt aufzulösen – sie bilden also das Bindeglied zwischen Domainnamen und der dahinterliegenden Technik (z. B. dem Webspace oder Server).

Wozu braucht man Nameserver?

Ohne Nameserver funktioniert keine Domain – der Browser weiß sonst nicht, wohin er eine Anfrage schicken soll. Die Nameserver verwalten DNS-Einträge wie A-Records, MX-Records, CNAMEs usw. und sorgen dafür, dass Ihre Domain auf Ihre Dienste (Website, Mailserver usw.) zeigt.

Warum gibt es Standard-Nameserver?

Damit der Einstieg möglichst einfach ist, stellt Prepaid Hoster Standard Nameserver bereit, die automatisch hinterlegt werden, wenn Sie eine Domain registrieren oder zu Prepaid Hoster umziehen. Diese Nameserver sind bereits korrekt vorkonfiguriert und können direkt genutzt werden, um Ihre Domain mit Webspace, Mail oder anderen Diensten zu verbinden.

Natürlich besteht jederzeit die Möglichkeit, eigene Nameserver zu verwenden – etwa, wenn ein externer DNS-Anbieter genutzt wird oder eine eigene DNS-Infrastruktur vorhanden ist.

Prepaid Hoster Standard Nameserver

Die Standard Nameserver lauten:

  • ns1.kramer-dns.de
  • ns2.kramer-dns.de
  • ns3.kramer-dns.de

Alle drei Server befinden sich an unterschiedlichen Standorten, um eine hohe Ausfallsicherheit und schnelle Reaktionszeiten weltweit zu gewährleisten.