Kann ich eure Server vor dem Kauf testen?

Es ist völlig nachvollziehbar, dass man vor dem Kauf am Liebsten schon wissen will, ob das gewählte Produkt auch wirklich den eigenen Erwartungen bzw. Anforderungen genügt. Selbiges gilt natürlich auch und vor allem bei unseren virtuellen Servern. Gerade in diesem Segment variiert die tatsächliche Leistung bei jedem Anbieter und hängt von verbauter Hardware, installierten Softwarediensten und Belegung der Hostsysteme ab.

Und genau daher machen wir es Dir extrem einfach: Teste einfach und völlig unverbindlich unsere Server für volle sieben Tage, ohne jegliche Kosten! Auf unserer entsprechenden Testserver-Seite musst du dafür lediglich Deinen Namen und Deine Mailadresse hinterlegen – und nach wenigen Minuten steht Dein Testserver dann schon völlig fertig vorbereitet zur Verfügung!

Um mit diesem Probeangebot möglichst vielen Interessierten gerecht zu werden, vergeben wir als Testserver einen von dir gewählten Server.

–> Hier geht es zur Bestellseite unseres kostenfreien Testservers

Worauf wartest Du also noch? Du kannst mit dem Server bereits all das machen, was du auch mit einem „regulären“ gekauften Server machen würdest (natürlich im Rahmen unserer AGB). Die Testserver werden auf einem üblichen Kundensystem angelegt und unterscheiden sich auch nicht von denen, die man fest buchen kann. Wir machen Dir also nichts vor!

Nach Ablauf des Testzeitraums von 7 Tagen hast du dann folgende beiden Optionen:

  1. Du wandelst den Testserver mit wenigen Klicks in einen regulären Server um. Alle Daten und die vergebene IP-Adresse bleiben gleich, du kannst also den Testzeitraum auch als kostenfreie Zeit zur Einrichtung des Servers nutzen. Danach kannst Du den Server beliebig Upgraden oder Downgraden.
  2. Du lässt den Server einfach (und ohne Kündigung) auslaufen. Alle Daten des Servers werden gelöscht und du gehst keinerlei Verpflichtungen ein.

Klingt doch ganz gut, oder? 😉

Bitte beachte, dass unsere Testserver nur ein Mal pro Kunde vergeben werden können. Eine Bereitstellung ist nur bei Angabe einer „echten“ Mailadresse möglich, da wir so Missbrauch und Sicherheitslücken vermeiden wollen. Warum wir keine Trashmail-Adressen akzeptieren, erklären wir Dir in folgendem FAQ-Artikel: Warum sind Wegwerf-Mails verboten?

Warum sind Wegwerf-Mails verboten?

Viele Kunden registrieren sich bei uns mit sogenannten Wegwerf-Mails. Wir verstehen den Sinn und Zweck dahinter, versprechen aber keinen Grund zur Sorge, wenn Du deine echte E-Mail Adresse bei uns hinterlegst.

Wir verbieten in unserem Web-Shop die Registrierung mit Wegwerf-Mails. Das hat nichts damit zu tun, dass wir Dein Postfach unbedingt mit Werbung bewerfen wollen – das tun wir nämlich ohnehin nicht -, sondern schützen damit Dich & Deine Daten.

Wir versenden keine E-Mail Werbung

Stell dir vor, Du meldest Dich bei uns mit einer Wegwerf-Mail an. Du bist bei der Anmeldung in deinem Postfach, weil Du die Mail-Adresse verifizieren musst. Danach wirst Du diesen Tab schließen und möglicherweise nie wieder öffnen.

Wir versenden wichtige Nachrichten zu Deinem Server immer per E-Mail. Du bekommst also nicht mit, wenn dein Server

  • ausläuft
  • wegen Wartungsarbeiten heruntergefahren wird
  • gesperrt wurde
  • mit einer Frage verbunden ist.

Es ist dann besonders ärgerlich, wenn Du deshalb die rechtzeitige Verlängerung versäumst und Deine Daten unwiderruflich gelöscht werden.

Außerdem wirst Du dein Passwort nicht richtig zurücksetzen können, wenn Du das Passwort vergessen hast und die Wegwerf-Adresse nicht auswendig kennst. Ohne ordentliche Verifizierung kann Dir auch unser Support-Team in diesem Moment nicht weiterhelfen.

Trash-Mails sind Sicherheitslücken

Bei den meisten Wegwerf-Mail Anbietern kann auch noch Monate nach Erstellung auf das Postfach zugegriffen werden. Dafür wird lediglich die E-Mail Adresse benötigt, mit der Du dich bei uns registriert hast. Es findet keine Legitimierung statt, es werden einfach alle E-Mails angezeigt. Dabei ist es egal, ob Du das Postfach aufrufst oder möglicherweise ein Dir Unbekannter.

Theoretisch hat also jeder Zugriff auf Deine E-Mails. Daraus resultiert, dass sich jeder Zugriff auf Dein Konto bei Prepaid-Hoster verschaffen kann. Denkt man ein wenig weiter, kann theoretisch sogar jeder auf die Daten deiner Server zugreifen, diesen manipulieren, kaputt machen oder deine Daten stehlen.

Wir versprechen Dir, dass es keinen Grund gibt, bei uns eine Wegwerf-Mail zu nutzen. Wir müssen als Dienstleister sicherstellen, dass Dein Konto bei Prepaid-Hoster sicher ist.

Was bedeutet „Veraltete Server-Reihe“?

Dein Server erhält möglicherweise nicht die neuesten Features, wenn dieses sehr veraltet ist. Wir können nicht gewährleisten, dass neue Webinterface-Funktionen mit den veralteten Server-Paketen kompatibel sind und schalten deshalb neue Funktionen nur für Server frei, die auch in unserem Shop gemietet wurden. Deshalb bitten wir Dich, den Server zeitnah auf ein neues Paket zu ändern.

Wie führe ich ein Update durch?

Melde dich bitte bei unserem Support. Wir stellen das Paket dann für dich um. Vorher werden wir dir mitteilen, welche Änderungen durchgeführt werden.

Bleiben meine Daten erhalten?

Bei einem Upgrade oder bei einem Downgrade gehen keine Daten verloren, Deine IP-Adresse bleibt bestehen und Dein Server bleibt während des Upgrades online. Es ist möglich, dass Du den Server neu starten musst, um die neuen Ressourcen zu übernehmen.

Wann wird mein veraltetes Produkt von euch gekündigt?

Das ist von Paket zu Paket unterschiedlich. Wir geben Dir allerdings genug Zeit zum Handeln und schreiben Dir auf jeden Fall vorher mehrere Erinnerungs-Mails, bevor wir Dein veraltetes Paket tatsächlich kündigen. Wir halten uns dabei an die Kündigungsfristen unserer AGB.

Solltest Du Fragen zu diesem Thema haben, melde Dich bitte bei uns im Support. Wir helfen Dir dann gerne weiter.

Warum dauert ein DNS-Update so lange?

Wir erklären Dir in diesem Artikel, warum ein DNS-Update so lange dauert und was das mit Deinem Internet-Anbieter oder DNS-Service zu tun hat.

Wenn Du im Internet surfst, dann benutzt Du eine Domain um zu einer bestimmten Webseite zu landen. Im Hintergrund sorgt der DNS-Dienst dafür, dass diese Domain zu einer IP-Adresse aufgelöst wird. Hinter dieser IP-Adresse verbirgt sich ein Server, der die gewünschte Webseite zur Verfügung stellen kann.

Wenn Du nun von Deinem vServer oder Deinem Webspace aus eine Webseite mit deiner Domain bereitstellen möchtest, muss die Domain auf die IP-Adresse Deines Dienstes auflösen. Dazu musst Du deine Domain mit deinem Webspace oder Server verbinden.

Diese DNS-Änderungen werden in unserem Kramer-DNS Nameserver hinterlegt. Dein DNS-Resolver fragt aber nicht bei jedem mal den Nameserver des Domainanbieters auf, wenn Du eine bestimmte Webseite aufrufst. Um Anfragen an diese Server so gering wie möglich zu halten und um auch die Auflösungszeit zu minimieren, speichern alle DNS-Server (z.B. von Internet-Anbietern wie Vodafone, 1&1, Telekom und co.) die DNS-Einträge der Domains zwischen. Diese bekommen deshalb nicht sofort mit, das sich die IP-Adresse auf dem Nameserver der Domain geändert hat. Meistens speichern die Anbieter diese Domains für 12 bis maximal 72 Stunden zwischen. Das variiert je nach Anbieter. Das ist auch der Grund, warum die Domain vielleicht bei einem Freund schon funktioniert, bei Dir aber noch nicht.

Auch DNS-Anbieter wie Google-DNS (8.8.8.8) und Cloudflare-DNS (1.1.1.1) gehen diesem Mechanismus nach.

Gedulde dich nach dem Einstellen einer neuen IP-Adresse also ein wenig. Schaue am nächsten Tag noch mal nach, ob die Domain dann letztendlich funktioniert. Das gilt auch für SRV-Einträge (Weiterleitungen zu Minecraft-Server und TS3-Server). Ebenso dauert die Aktualisierung aller weltweiten Caches einige Zeit, wenn Du den Nameserver deiner Domain änderst.

Wir können diesen Vorgang leider nicht beschleunigen.

Time-To-Live für DNS Änderungen

Jeder DNS-Eintrag hat auch eine TTL (Time To Live)-Angabe. Diese gibt an, wie viele Sekunden ein anderer DNS-Server diesen Eintrag zwischenspeichern darf, bevor er unseren Nameserver wieder nach dem neuesten oder aktuellen Inhalt befragen kann. Wir haben diesen Wert bei uns auf 12 Stunden gesetzt. Die meisten Cache-DNS-Server der Internetanbieter ignorieren diesen Wert allerdings. Deshalb haben wir uns entschieden, diesen Wert nicht für Kunden einstellbar zu machen und um mögliche Fehlerquellen zu minimieren.

Für DynDNS-Updates setzen wir den TTL automatisch auf 180 Sekunden, damit ein schnelles Update für jene DNS-Server möglich ist, die diesen Wert nicht ignorieren.

Wie kann ich meine Domain mit meinem vServer verbinden?

Wenn Du eine Domain und einen vServer bei Prepaid-Hoster hast, kanst Du die Domain ganz einfach mit unserem AutoConnect-Feature zu Deinem Server verbinden oder die Einstellungen selbst übernehmen.

Möchtest du den Server manuell mit der IP-Adresse des Servers verbinden, gib die IP-Adresse in allen Feldern mit dem Typen „A“ ein.

Automatisch verbinden

Klicke dazu im Webinterface deine Domain an und gehe in die DNS-Einstellungen. Dort findest Du eine Schaltfläche mit dem Label „Mit PPH Server verbinden“.

DNS Aktionen im Webinterface

Wenn Du da drauf klickst, öffnet sich ein Dialog. Dort sind alle Dienstleistungen aufgelistet, die Du zur Verbindung mit Deiner Domain nutzen kannst. Wähle den gewünschten Server aus und drücke anschließend auf Übernehmen. Nun werden automatisch alle Einstellungen so gesetzt, wie sie für das DNS benötigt werden. Deine vorherigen Einstellungen werden überschrieben, Verbindungen zu MC oder TS3-Servern bleiben erhalten. Vorausgesetzt, Du möchtest nicht vorher alle Einträge zurücksetzen.

Mit Server verbinden Dialog

Beachte bitte, dass die Änderung im DNS bis zu 24 Stunden in Anspruch nehmen kann.

Domain bei einem anderen Anbieter

Wenn Du eine Domain bei einem anderen Anbieter hast, schaue bitte dort im FAQ nach. Grundsätzlich gilt: Du musst die IP-Adresse deines vServers als A-Record „@“ und „*“ setzen. Da die DNS Verwaltung bei jedem Anbieter ander ausschaut, können wir leider keine detailliertere Anleitung liefern. Melde dich im Support, solltest Du Fragen haben. Sende uns gerne Screenshots deiner Konfiguration, damit wir Dir sagen können, wo es Probleme geben könnte.,

Beachte bitte, dass die Änderung im DNS deines Anbieters ebenfalls bis zu 24 Stunden in Anspruch nehmen kann.

Wie öffne ich ein Support-Ticket?

Du möchtest mit uns in Kontakt treten? Kein Problem. Wir erklären Dir hier, wie das geht.

Ich habe einen Account

Ticket öffnen

Wenn Du einen Account bei Prepaid-Hoster hast, kannst Du dich mit Deinen Zugangsdaten in unserem Webinterface anmelden. Klicke nun im Panel „#pphstatus“ auf „Ticket öffnen“. Nun wirst Du zu unserem Formular weitergeleitet.

Wichtig ist, dass Du möglichst viele Details zur Verfügung stellst. Das hilft Dir dabei, eine schnelle und präzise Antwort von uns zu erhalten.

Wir antworten in der Regel sehr schnell. Sollten wir allerdings mal etwas länger brauchen, werde bitte nicht ungeduldig. Wir sind auch nur Menschen. Zu den Stoßzeiten sollte aber immer jemand da sein.

Sieh davon ab, ein zweites Ticket zur gleichen Frage zu öffnen oder ein Ticket zu öffnen, indem Du nach dem Status der Bearbeitung fragst. Das kostet nur unnötig Aufwand und sorgt dafür, dass Du und andere Kunden länger auf eine Antwort warten müssen.

Ich bin noch kein Kunde

Wenn Du noch kein Kunde bist und noch keinen Account bei Prepaid-Hoster hast, kannst Du uns natürlich dennoch kontaktieren. Dafür stehen Dir mehrere Wege zur Verfügung:

  • Du kannst Dir einen Account erstellen und wie oben beschrieben ein Ticket eröffnen.
  • Du kannst uns eine E-Mail an support at prepaid-hoster dot de schreiben. Auch hier bitten wir um genaue Details!
  • Du kannst uns auf Twitter (https://twitter.com/prepaidhosterDE) kontaktieren, wir antworten Dir dann schnellstmöglich. Wenn wir Dir folgen, kannst Du uns auch eine DM schreiben.
  • Du kannst deine Frage auf unserem offiziellen Discord-Server stellen. Aber keine Mitarbeiter oder Kunden privat anschreiben!
  • Du kannst das Kontaktformular unterhalb dieses Beitrags nutzen.
  • Wir haben kein Support-Telefon (Hotline), sondern sind nur

Darf ich Mining auf dem Server betreiben?

Nein! Mining (aller Art) ist grundsätzlich auf allen virtualisierten Servern verboten. Es liegt an der Natur des Daten-Schürfens, dass dies viel Prozessorleistung verbraucht.

„Aber XYZ ist gar kein Mining!“

– Irgendein Kunde

Das ist technisch vielleicht korrekt, wird von uns aber dennoch als Überbeanspruchung der Ressourcen angesehen. Es geht dabei nicht darum, ob es sich um „Mining“ handelt, sondern letztendlich geht es darum, ob durch den Prozess eine hohe Auslastung oder überdurchschnittlicher Verschleiß besteht. Virtuelle Server sind für diese Art von Programmen nicht geeignet.

Mögliche Folgen einer Überbeanspruchung

Mit großer Wahrscheinlichkeit werden wir Deinen Server automatisiert sperren, wenn Ressourcen überbeansprucht oder dauerhaft ausgeschöpft werden. Gleiches gilt für andere Störungen, die von Deinem Server ausgehen. Diese Regelung richtet sich nach unseren AGB §7, Absatz 2.

Sollte es sich dabei um einen Test-Server handeln, löschen wir den Server sofort.

Gerade bei virtuellen Servern ist das ein Flaschenhals für andere Kunden und sorgt für eine schlechte Qualität auf dem Hostsystem. Du mietest ein Shared Hosting und hast bei der Bestellung die Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptiert. Diese besagen, dass ein dauerhaftes Überlasten des Servers vermieden werden muss.

Bitte bleib so fair und achte auf andere Leute, die Prozessorleistung für andere Programme benötigen.

Solltest Du weitere Fragen dazu haben, kannst Du dich jederzeit gerne bei uns melden.

Wie verbinde ich meine Domain mit meinem Webspace?

Wenn Du eine Domain mit Deinem Webspace verbinden möchtest, musst Du in den DNS-Einstellungen Deiner Domain die IP-Adresse Deines Webhosting-Abonnements angeben. Um die IP-Adresse herauszufinden, gehe wie folgt vor:

  • Melde Dich in Plesk an.
  • Lege die gewünschte Domain an.
  • Nun siehst Du in der Übersicht die IP-Adresse des Webhostings.
  • Gehe in die DNS-Einstellungen Deines Domain-Providers.
  • Lege einen A-Record ohne Namen an und füge die IP-Adresse im Inhalt ein.
  • Lege einen A-Record mit dem Namen * (Sternchen) an und füge die IP-Adresse im Inhalt ein.
IP-Adresse des Abonnements

Nun kann es bis zu 24 Stunden dauern, bis Deine Domain mit dem Webspace-Paket verbunden ist. SSL-Zertifikate kannst Du in der Regel sofort anlegen.

Beachte bitte, dass es sein kann, dass Du für neue Domains in Plesk unter Umständen unterschiedliche IP-Adressen zugewiesen bekommst.

Windows-Server: Kein Ping

Wenn dein Windows-Server im Webinterface als nicht erreichbar angezeigt wird, gehe bitte folgendermaßen vor:

  1. Prüfe, ob der Server eingeschaltet ist
    Stelle zuerst sicher, dass dein Server tatsächlich eingeschaltet und vollständig hochgefahren wurde.
  2. Prüfe, ob eine IPv6-Verbindung besteht
    Führe einen Ping auf die IPv6-Adresse deines Servers durch, um zu überprüfen, ob er über IPv6 erreichbar ist.
  3. Prüfe, ob ein Status-Eintrag im Status-Portal vorhanden ist
    Logge dich in unser Status-Portal ein und schau nach, ob ein Eintrag existiert, der anzeigt, dass das Hostsystem derzeit ausgefallen oder in Wartung ist. Falls ein solcher Status vorhanden ist, warte bitte, bis die Meldung aufgehoben wurde.
  4. Stoppe und starte deinen Server neu (wenn kein Status-Eintrag vorliegt)
    Befindet sich kein Eintrag im Status-Portal, stoppe deinen Server über das Webinterface und starte ihn anschließend erneut. Warte nach dem Neustart einige Minuten, bis alle Dienste wieder hochgefahren sind.
  5. Prüfe, ob Ping in Windows aktiviert ist
    Windows blockiert standardmäßig ICMP-Anfragen. Um die Ping-Antwort zuzulassen, verbinde dich per Remote Desktop als Administrator mit deinem Windows-Server und führe folgenden Befehl aus: netsh advfirewall firewall add rule name="All ICMP V4" dir=in action=allow protocol=icmpv4 Nachdem du diesen Befehl auf deinem Server ausgeführt hast, sollte er wieder auf Pings antworten und die Fehlermeldung im Webinterface verschwindet nach kurzer Zeit.
  6. Erstelle bei Paketverlusten ein WinMTR (von zu Hause aus)
    Wenn dein Server trotz aktivierter Ping-Antwort immer noch Paketverluste aufweist, führe von deinem heimischen Rechner aus ein WinMTR gegen deine Server-IP durch. Sende uns die WinMTR-Ergebnisse anschließend im Support-Ticket, damit wir das Problem genauer analysieren können.

Solltest Du noch offene Fragen haben, zögere nicht, uns zu kontaktieren.

Server ist überladen?

Bei unseren OpenVZ vServern (nicht zu verwechseln mit den KVM-Servern) mietest Du virtuelle Cores, die Du dir mit anderen Kunden teilst. Diese kriegen natürlich eine Menge zu tun, wenn Du auf Deinem vServer ein paar Programme installierst, startest und verwendest. Wir prüfen anhand der durchschnittlichen Belastung (load average), ob Dein Server möglicherweise überlastet ist. Du kannst Dir den Load deines Servers mit dem Befehl „uptime“ ansehen. Wir nehmen den Durchschnitt der drei letzten Zahlen zur Berechnung Deiner Auslastung.

root@01234-56789:/# uptime
17:26:25 up 5 days, 21:13,  1 user,  load average: 25.20, 24.23, 22.45

Wir haben intern die Regel aufgestellt, die den maximal erlaubten Load von beschreibt: 1,25 * Anzahl der gebuchten Kerne

CoresMax. Load
1 Core1,25
2 Cores2,5
4 Cores6
6 Cores7,5
8 Cores10

Wir haben einen Automatismus integriert, der die durchschnittliche Belastung aller virtuellen Server zyklisch überwacht. Wir sperren Deinen Server, wenn dieser Automatismus eine Überladung 10x in einer Woche feststellt. Dadurch wird sicher gestellt, dass niemand das Hostsystem überlädt und alle Kunden einen optimalen Dienst erleben können.

Wenn Dein Server gesperrt wird, bitten wir Dich um eine Stellungnahme. Dir stehen dann folgende Optionen zur Verfügung:

  • Das Server-Paket kostenpflichtig upgraden, um ein höheres Limit zu erhalten
  • Die Server-Auslastung dauerhaft zu senken

Solltest Du dir nicht sicher sein, was einen so hohen Load auf Deinem Server verursacht, hilft Dir unser Support gerne weiter.

Beachte bitte, dass in Spitzenzeiten (Freitag Abend, am Wochenende, an Feiertagen) jeder seinen vServer benutzt. Eine übermäßige Belastung eines virtuellen Servers führt manchmal dazu, dass alle anderen Server langsamer reagieren. Bleib fair und versuche die Auslastung deines Servers nicht unnötig in die Höhe zu treiben.

Solltest Du mit dieser Regel nicht einverstanden sein, müssen wir das Prepaid-Verhältnis leider nach §7.2 (Sie sind verpflichtet, Ihre Domain und die darunter abrufbaren Inhalte so zu gestalten, dass eine übermäßige Belastung unserer Server […] vermieden wird) beenden.