Kann ich eigene ISOs verwenden?

Ja, du kannst bei Prepaid-Hoster eigene ISO-Dateien zur Installation von Betriebssystemen einbinden. Du kannst entweder aus einer Liste unserer ISO-Files wählen oder eine eigene Datei bereitstellen. Es fallen keine Kosten an und der Speicherplatz ist für die Dauer der Installation kostenlos. Dafür musst du in den VCP Einstellungen zunächst in den Experten Einstellungen die ISO-Funktionalität aktivieren.

Bei welchen Servern geht das?

Die ISO-Funktionalität ist bei allen Servern freigeschaltet, die mit KVM virtualisiert werden. Es ist also möglich, jeden KVM Server mit einem Custom Linux zu versehen. Es ist darauf zu achten, dass der Einsatz von Windows nur auf konfigurierbaren Servern vorgesehen ist. Wir dulden die Nutzung von Windows auf Smart Value und Essential Servern ab 4 Kernen. Für die Game Root Server ist der Einsatz von Windows nicht erlaubt.

Server-ProduktISO möglichWindows erlaubt
KVM Konfigurierbar 2.0/3.0JaJa
Smart Value vServerJaAb 4 Kerne
Essential vServerJaAb 4 Kerne
Game RootJaNein
Dedicated Server3 Stunden Web KonsoleJa

Wie aktiviere ich die ISO Funktion für meinen Server?

Um die ISO Funktion für Deinen Server zu aktivieren, musst du dich zunächst in Vionity einloggen und dann .

  • die VCP Einstellungen öffnen
  • den Tab „Experten Funktionen“ öffnen
  • „ISO-Upload für KVM Server aktivieren“ auf aktiviert stellen.

Beachte bitte, dass wir dir lediglich ein rudimentäres Webinterface anbieten können, wenn Du keinen Guest-Agent installierst.

Achtung: Diese Funktion steht nur bei KVM Servern zur Verfügung (Konfigurierbar und Paket). Bei OpenVZ Servern ist das technisch nicht möglich.

ISO Installer

Wenn du noch keinen eigenen Server per ISO aufgesetzt hast, solltest du wahrscheinlich besser auf ein vordefiniertes Beitriebsystem-Template setzen. Wir geben für das Installieren von ISO-Dateien nur oberflächlichen Support.

Eigene ISO Datei nutzen

Um eine eigene ISO Datei nutzen zu können, benötigst Du einen HTTP-Link. Vionity lädt diese Datei auf dem Hostsystem herunter und bindet sie in deinem Server ein.

Windows Server 2022 installieren

Wenn Du eine neuere Version von Windows installieren möchtest, folge unserer Windows Server 2022 ISO Installations-Anleitung.

ISO-Files

Folgende ISO-Dateien bieten wir im Webinterface zusätzlich an und können auf KVM Servern installiert werden:

windows-10.iso
windows-win-2016.iso
windows-win-2019.iso
windows-win-2022.iso
ubuntu-18.04-mini-amd64.iso
ubuntu-18.04.5-server-amd64.iso
ubuntu-20.04.1-legacy-server-amd64.iso
ubuntu-20.04.6-live-server-amd64.iso
ubuntu-22.04.2-live-server-amd64.iso
ubuntu-23.04-live-server-amd64.iso
proxmox-backup-server_2.0-1.iso
proxmox-ve_7.1-1.iso
proxmox-ve_7.2-1.iso
proxmox-ve_7.4-1.iso
proxmox-ve_8.0-2.iso
pfSense-CE-2.6.0-RELEASE-amd64.iso
jammy-live-server-amd64.iso
focal-live-server-amd64.iso
debian-10.13.0-amd64-netinst.iso
debian-11.7.0-amd64-netinst.iso
debian-12.0.0-amd64-netinst.iso
debian-9.13.0-amd64-netinst.iso
Zorin-OS-16.3-Core-64-bit.iso
Rocky-8.8-aarch64-boot.iso
Rocky-8.8-x86_64-boot.iso
Rocky-9.2-aarch64-boot.iso
Rocky-9.2-x86_64-boot.iso
OPNsense-22.7-OpenSSL-dvd-amd64.iso
OPNsense-23.1-OpenSSL-dvd-amd64.iso
Fedora-Server-netinst-aarch64-37-1.7.iso
Fedora-Server-netinst-aarch64-38-1.6.iso
Fedora-Server-netinst-x86_64-37-1.7.iso
Fedora-Server-netinst-x86_64-38-1.6.iso
CentOS-7-aarch64-NetInstall-2009.iso
CentOS-7-x86_64-NetInstall-2003.iso
CentOS-7-x86_64-NetInstall-2009.iso
CentOS-8.5.2111-x86_64-boot.iso
CentOS-Stream-8-20230710.0-aarch64-boot.iso
CentOS-Stream-8-aarch64-20220513-boot.iso
CentOS-Stream-8-x86_64-20220506-boot.iso
CentOS-Stream-9-20230410.0-aarch64-boot.iso
CentOS-Stream-9-20230410.0-x86_64-boot.iso
AlmaLinux-8.8-aarch64-boot.iso
AlmaLinux-8.8-x86_64-boot.iso
AlmaLinux-9.2-aarch64-boot.iso
AlmaLinux-9.2-x86_64-boot.iso

Ich kann im Webinterface nicht upgraden, warum?

Wenn Du versuchst, die Ressourcen zu Deinem KVM Server über das Webinterface zu ändern, prüfen wir im Hintergrund immer sofort und automatisiert, ob die gewünschte Leistung zur Verfügung steht. Wir müssen immer genügend Puffer der Leistung zur Verfügung stellen, damit alle Kunden auf ihre garantierte Leistung zugreifen können.

Ich will meinen Festplattenspeicher verringern (Das geht nicht!)

Beachte bitte, dass Festplattenspeicher bei KVM Servern unter keinen Umständen gedowngradet werden kann. Das liegt an technischen Begebenheiten der virtuellen Festplatte.

Wir überbuchen volle KVM Hostsysteme nicht!

Es ist uns wichtig, dass unsere KVM-Server Hostsysteme nicht übermäßig überbucht werden. Das ist zur Wahrung der Qualität essentiel. Nur so können wir die Qualität in einem guten Zustand halten.

Wenn Dein Upgrade wegen technischen Limits nicht zur Verfügung steht, musst Du leider etwas warten. Diese Meldung bedeutet, dass ein Upgrade zur Überbuchung des Hostsystems führen würde. In so einem Fall können wir das Upgrade für Dich nicht durchführen.

Ok, wann kann ich dann upgraden?

Sobald die Ressourcen durch Kündigungen oder Auslaufen von Servern anderer Kunden frei werden, kannst Du das Upgrade durchführen. Sollte es wirklich dringend sein, melde Dich bitte im Support. Wir verschieben deinen VPS dann zunächst auf ein anderes Hostsystem.

Ich kann nicht warten!

Solltest Du das Upgrade sofort benötigen, kannst Du möglicherweise einen neuen KVM Server mieten. Dieser wird dann automatisch auf einem Host angelegt, der genügend Ressourcen zur Verfügung hat. Prüfe bitte vorher, ob KVM Server auf Lager sind. Du wirst darüber im Bestellprozess informiert.

Was ist der Load? (Load-Average)

Der Load beschreibt, wie viel Arbeit ein Linux-Betriebssystemen in den letzten 1, 5 und 15 Minuten behandeln musste. Der Load setzt sich grundlegend aus CPU, RAM und Festplatten-Arbeit zusammen. Es fließen aber noch weitere Faktoren ein.

Generell kann gesagt werden:

Der Load ist ,,1″, wenn ein Kern mit so viel Arbeit ausgelastet ist, dass keine weiteren Aufgaben live bearbeitet werden können. Jeder Wert über 1 bedeutet also, dass Aufgaben auf ihre Bearbeitung warten mussten.

Hat man also 2 Kerne, so ist ein Load von über 2 ein Indiz dafür, dass Aufgaben in einer Warteschlange warten müssen. In diesem Moment werden Tasks nicht mehr „live“ ausgeführt, weil die Task-Queue voll ist.

Den Load kannst Du auf deinem Server mit dem Befehl ,,uptime“ abrufen. Die letzten 3 Werte beschreiben den Load-Average. Sind diese Werte höher als Anzahl deiner Kerne, ist dein Server überladen. Du solltest dann unbedingt über ein Upgrade deiner Ressourcen nachdenken.

Solltest Du Fragen zu dem Thema haben, melde Dich per Support-Ticket bei uns. Wir helfen Dir dann gerne weiter.

Bleiben meine Daten erhalten, wenn ich Upgrade?

Wenn Du deinen KVM Server oder deinen virtuellen Server upgraden möchtest, stellst Du dir eventuell die Frage, ob die Daten dann erhalten bleiben. Die Antwort dazu ist sehr simpel: Ja, die Daten bleiben erhalten. Du musst nicht von vorn anfangen.

Das gilt auch, wenn Du ein Upgrade deines Festplatten-Speichers durchführst. Wir vergrößern nur die Festplatte des Servers. Deine Daten bleiben dabei unberührt.

Beachte aber bitte, dass es immer ratsam ist, eine Sicherung aller Daten auf einem externen Datenträger anzulegen. Im Falle eines technischen Fehlers, kannst Du so eine Wiederherstellung Deiner Arbeit durchführen.

Wie aktiviere ich Ton/Sound auf meinem Windows Server?

Ein virtueller Windows Root Server ist nicht mit einer eigenen Soundkarte ausgestattet. Denn im Rechenzentrum benötigt man in der Regel keine Lautsprecher am Server. Das heißt aber nicht, dass Du keinen Ton an Deinem Windows-Server haben kannst!

Du kannst einstellen, dass der Ton, der auf dem Server wiedergegeben werden soll, an dein lokales Gerät weitergeleitet wird. Das ist eine Einstellung im Remote Desktop Verbindung-Programm von Microsoft.

Um Sound über Remote Desktop hören zu können, sind ein paar Schritte notwendig.

Sound in Remotedesktop-Einstellungen aktivieren

Öffne das Programm Remote Desktop Verbindung auf Deinem lokalen Rechner und gib die IP-Adresse deines Windows Servers ein. Klicke dann unten auf „Optionen anzeigen“.

Navigiere anschließend zum Reiter „Lokale Ressourcen“. Hier kannst Du verschiedene Einstellungen durchführen, wie beispielsweise das Übergeben von Laufwerken, USB-Sticks und Druckern in Deinem Netzwerk.

Lokale Ressourcen

In diesem Fall interessiert uns aber die Option „Remote-Audio“. Klicke auf die Schaltfläche „Einstellungen“. Es öffnet sich ein neuer Dialog, in welchem die Optionen gesetzt werden können.

Remote Audio Einstellungen

Wähle hier bei „Remote Audio-Wiedergabe“ den ersten Eintrag aus. Dieser lautet „Auf diesem Computer abspielen“. Klicke anschließend auf OK, damit die Einstellung gespeichert wird.

Verbinde dich nun ganz normal mit deinem Windows Server. Dort muss möglicherweise noch etwas eingestellt werden.

Windows Audio ist deaktiviert

In der Regel ist der Windows Audio-Dienst deaktiviert. Das liegt daran, dass Windows bei der Installation keine Audioausgabe erkennen konnte. Dieser Dienst lässt sich aber sehr leicht aktivieren.

Mache auf das Symbol mit dem runden roten Kreuz einen rechtsklick und wähle „Ausgabegeräte“. Es öffnet sich ein neuer Dialog.

Audiodienst wird nicht ausgeführt.

Bestätige diesen Dialog mit „Ja“, damit der Windows Audio-Dienst aktiviert wird.

Dein Windows-Server kann nun Audio/Ton/Sound wiedergeben.

Prüfe das, indem Du beispielsweise kurz bei einem YouTube-Video reinschaust. Du solltest den Sound dann auf Deinem Kopfhörer hören können.

Sollte das nicht geklappt haben, melde Dich bitte bei uns im Support. Wir helfen Dir dann gerne weiter.

Windows: Internal Error bei Remotedesktop

Problem-Sympthom

Bei der Verbindung mit Remote-Desktop kommt eine Fehlermeldung, die „Internal Error“ oder „Interner Fehler“ beinhaltet.

Problem-Beschreibung

Nach aktueller Einschätzung kommt das Problem zustande, wenn ein Botnetz versucht, offene RDP-Server anzugreifen. Diese schließen die Verbindung nicht ordnungsgemäß, sodass die Verbindungs-Warteschlange vollläuft. Wir können momentan davon ausgehen, dass ein Ändern des RDP-Ports zur permanenten Problemlösung führt, da die Botnetze ausschließlich den Standard-Port angreift.

Problemlösung: RDP Port ändern

TightVNC Viewer: Windows
  • Melde dich via WebVNC an. Du findest die Daten und den Zugang dazu im Webinterface.
  • Entsperre den Bildschirm, indem Du das VNC-Programm „STRG+ALT+ENTF“ senden lässt.
  • Melde dich im Administrator-Account an. Beachte: Es ist möglich, dass im VNC-Fenster ein amerikanisches Tastaturlayout vorherrscht. Prüfen das Passwort mit der „Passwort in Klartext ansehen“-Funktion im rechten Bereich der Eingabemaske. Z und Y sind dann eventuell vertauscht.
  • Öffne auf dem Remote-Server nach dem Einloggen die Startleiste und gib „regedit“ ein.
  • Suche im Schlüsselbaum links nach folgendem Key:
    HKEY_LOCAL_MACHINE > System > CurrentControlSet > Control > TerminalServer > WinStations > RDP-Tcp.
  • Öffnen den Schlüssel-Ordner und suche nach „PortNumber“.
  • Mit einem Doppelklick öffnet sich ein kleines Fenster. Wähle „Dezimal“. Im Eingabefeld gibst Du den gewünschten Port ein. Beispiel: 3390, 3391, 3392, 9999. Wichtig: Der Port muss frei sein!
  • WICHTIG: Stelle sicher, dass der neue Port über die Windows Firewall freigegeben ist!
  • Starte den Server neu.

Danach ist der Server über den neuen Port erreichbar. Du musst dann bei der Verbindung zum Server den Port an die IP-Adresse anhängen, beispielsweise: 10.10.2.4:3390

Für Fragen stehen wir im Support jederzeit zur Verfügung.

Windows Remote Desktop: Benutzer anlegen

Wenn auf einem Server Windows installiert ist, können mehrere Nutzer gleichzeitig damit arbeiten. Dafür ist es aber von Nöten, einen weiteren Benutzer anzulegen und diesen für die Remote-Desktop Dienste (RDP) freizuschalten.

Kurzanleitung

  • Benutzer anlegen
  • Passwort vergeben
  • Nutzer für RDP freigeben
  • Per RDP anmelden

In diesem Beitrag erklären wir Schritt für Schritt, wie ein weiterer Nutzer den Windows-Server von Remote aus steuern und verwenden kann.

Neuen Benutzer anlegen

Benutzer anlegen
Windows Server 2016

Öffne das Start-Menü und klicke auf „Einstellungen“. Im darauffolgenden Fenster klickst Du auf „Konten“. Klicke auf „Andere Personen“. Dort gibt es ein großes Hinzufügen-Feld, auf das ebenfalls geklickt werden muss.

Es öffnet sich die Benutzerverwaltung. Mache einen Rechtsklick auf den Ordner „Benutzer“ und wähle „Neuer Benutzer…“ aus.

Nun gilt es noch, das Formular auszufüllen. Wichtig ist, dass ein Benutzername und ein Passwort vergeben ist. Alle weiteren Felder können nach Belieben ausgefüllt werden.

Neuen Nutzer für Remote Desktop freigeben

Jetzt ist im System ein neuer Benutzer registriert. Damit dieser sich auch per Remotedesktop anmelden kann, muss dieser dafür freigeschaltet werden.

Mache einen Rechtsklick auf das Windows-Logo unten links in der Taskbar. Wähle dann den Eintrag „System“ aus. Im öffnenden Dialog wählst Du dann „Remoteeinstellungen“ aus.

Da wir einen Benutzer hinzufügen möchten, wird jetzt „Benutzer auswählen“ angeklickt. Es öffnet sich eine Liste mit freigegebenen Nutzern. Der Administrator ist standardmäßig bereits freigeschaltet. Mit einem Klick auf „Hinzufügen“ öffnet sich ein Such-Dialog. Gib im großen Feld den Namen deines neu erstellten Nutzers ein und klicke auf „Ok“.

Bestätige dann alle Dialogfelder mit Ok oder Übernehmen.

Mit Remotedesktop anmelden

Anmeldung mit Computernamen

Es gibt einen kleinen Knackpunkt bei der Anmeldung am Rechner. Es muss als Username das Format „Computername\Username“ angegeben werden. Sonst wird der User nicht erkannt und eine „Kennwort fehlerhaft“-Meldung angezeigt. Den Computernamen findest du im noch offenen Fenster „System“. Schreibe dir diese Zahlen und Buchstaben auf.

In unserem Fall hätte der Benutzer den vollständigen Namen 03887-23782\Mike. Wenn jetzt das eingegebene Passwort stimmt, ist der neue Nutzer angemeldet.

Solltest Du Fragen oder Probleme bezüglich der Aktivierung von Remotedesktop haben, zögere nicht uns zu kontaktieren.

Wie kann ich das Sinusbot Admin Passwort ändern?

Sinusbot Passwort vergessen?

Passiert es Dir, dass Du das Passwort für Deinen Sinusbot vergessen hast, ist das ärgerlich, aber kein Drama. Mit ein paar einfachen Schritten kannst Du es auf eine neue Wunsch-Passphrase zurücksetzen. Hier zeigen wir Dir, wie Du das Passwort erfolgreich zurücksetzt.

Solltest du das Passwort nicht vergessen haben und einfach nur das Passwort ändern wollen, kannst du direkt zum Passwort Reset.

Überschreibungs-Modus aktivieren

Per SSH verbinden

Zunächst musst du dich per SSH auf deinem Server anmelden. Hast du das erledigt, solltest du in das Sinusbot-Verzeichnis gehen. Im Normalfall handelt es sich um das Verzeichnis /opt/sinusbot.

Laufende Instanzen stoppen

Nun musst du alle laufenden Sinusbot-Instanzen stoppen. Wir nutzen dafür die etwas härtere Methode und stoppen alle Prozesse mit dem Namen „sinusbot“:

pkill -f ".sinusbot"

Als Sinusbot-User einloggen

Um den Sinusbot starten zu können, braucht es einen gesonderten User. Dieser heißt meist sinusbot. Als diesen User melden wir uns in der SSH-Konsole nun an.

Nutze dazu den folgenden Befehl, tausche aber eventuell den Nutzernamen „sinusbot“ mit dem aus, den du bei der Installation gewählt hast.

su sinusbot

Rescue Mode starten

Du bist nun als Sinusbot-User in der SSH-Sitzung angemeldet. Erst jetzt können wir den Sinusbot im Passwortüberschreibungsmodus starten. Achtung: Dieser Modus ist nur für das Zurücksetzen des Passworts gedacht. Dein Passwort ist nicht sicher, wenn du es an den Prozessnamen anhängst. Aus diesem Grund ist diese Methode nur als temporäres Passwort anzusehen. Dieser Modus überschreibt das Admin-Passwort für die aktuelle Sitzung.

Folgender Befehl ist zum Starten des PW Reset-Modus nötig:

./sinusbot -override-password=temppassword123
Sinusbot im „Rescue Modus“

Der Sinusbot ist nun im Rescue-Modus gestartet. Wichtig: Lasse die SSH-Sitzung offen und schließe sie nicht.

Öffne jetzt das Sinusbot-Webinterface unter Server-IP:8087 im Browser. Du kannst dich mit dem User „admin“ und dem temporären Passwort „temppassword123“ anmelden.

Sinusbot Passwort Reset

Nachdem du dich jetzt im Webinterface anmelden kannst, musst du ein neues Passwort für deinen Admin-User setzen. Navigiere dazu via „Settings“ > „User Accounts“ und klicke beim Admin rechts auf das „Edit“-Icon. Im öffnenden Dialog kannst du jetzt ein Passwort für den Admin-Nutzer vergeben. Erledige das und speichere die getätigten Änderungen.

Danach wirst du automatisch abgemeldet. Melde dich jetzt noch nicht mit den neuen Daten an.

Gehe in die SSH-Sitzung und drücke STRG+C – dies beendet den Rescue-Modus des Sinusbots. Jetzt kannst du dich auch aus der SSH-Sitzung des Sinusbot-Users abmelden und mit dem Root-User weitermachen.

exit

Damit bist du höchstwahrscheinlich wieder als Root-User angemeldet. Starte jetzt den Sinusbot ganz normal. In der Regel geht das mit:

service sinusbot start

Nun solltest du wieder in den Browser gehen und die Seite einmal aktualisieren. Jetzt meldest du dich mit den neuen Admin-Zugangsdaten an. Der Username ist dabei „admin“ und das Passwort das von dir gewählte neue Zugangspasswort. Solltest du das Passwort vergessen haben, … fange von vorne an.

Abgeschlossenes Sinusbot PW reset

Wie setze ich das MySQL Passwort zurück?

MySQL/MariaDB Root-Passwort zurücksetzen: So geht’s

Vergisst Du Dein Root-Passwort für MySQL oder MariaDB, kann das ziemlich ärgerlich sein. Aber keine Sorge, mit ein paar kurzen Befehlen kannst Du das Problem schnell lösen. Hier zeigen wir Dir, wie Du das Root-Passwort zurücksetzen kannst, damit Du wieder vollen Zugriff hast.

Voraussetzungen

Bevor Du beginnst, stelle sicher, dass Du eine SSH-Verbindung zu Deinem Server aufbauen kannst. Dies ist notwendig, um die folgenden Schritte durchzuführen.

Schritt 1: Verbindung herstellen

  1. SSH-Verbindung: Verbinde Dich per SSH mit Deinem Server und öffne die Root-Befehlszeile.
  2. MySQL-Server testen: Prüfe, ob Du möglicherweise doch Zugriff auf den MySQL-Server hast, indem Du den Befehl mysql eingibst. Erhältst Du keinen Authentifizierungsfehler, bist Du bereits angemeldet und kannst den nächsten Abschnitt überspringen.

Schritt 2: MySQL ohne Rechte-Tabelle starten

Um das Passwort zurückzusetzen, muss MySQL in einem Modus gestartet werden, bei dem die Rechte-Prüfung deaktiviert ist. Dies soll nur für die Dauer des Passwort-Resets geschehen, da in diesem Modus jeder auf alle Datenbanken zugreifen kann.

  1. MySQL-Server stoppen: Gib folgenden Befehl ein, um den MySQL-Server zu stoppen:
   systemctl stop mysql
  1. MySQL im Unsafe-Modus starten: Starte den MySQL-Server im Unsicheren Modus:
   mysqld_safe --skip-grant-tables &

Du solltest nun eine Ausgabe sehen, die darauf hinweist, dass MySQL im unsicheren Modus gestartet wurde.

Schritt 3: Passwort zurücksetzen

Nun kannst Du das Passwort für den Root-Benutzer ändern:

  1. MySQL Konsole öffnen: Öffne die MySQL-Konsole:
   mysql
  1. Passwort ändern: Setze ein neues Passwort für den Root-Benutzer:
   update mysql.user set authentication_string=password('neues-passwort') where user = 'root';
   flush privileges;
   quit;

Schritt 4: MySQL-Server neu starten

Nachdem das Passwort zurückgesetzt wurde, muss der MySQL-Server im sicheren Modus wieder gestartet werden:

  1. Unsicheren MySQL-Server stoppen:
   pkill -f mysql
  1. Normalen MySQL-Server starten:
   systemctl start mysql

Schritt 5: Neue Zugangsdaten testen

Teste nun, ob das neue Passwort funktioniert:

  1. Kommandozeile: Melde Dich mit dem neuen Passwort an:
   mysql -uroot -p

Gib das neue Passwort ein, wenn Du dazu aufgefordert wirst.

  1. phpMyAdmin: Alternativ kannst Du den Zugriff auch über phpMyAdmin testen.

Wenn alles geklappt hat, solltest Du nun wieder vollen Zugriff auf Deinen MySQL- oder MariaDB-Server haben.

Weiterführende Quellen

Viel Erfolg beim Verwalten Deiner Datenbanken!

Muss ich meinen Testserver verlängern?

Damit sich jeder von unseren Servern und uns als Anbieter überzeugen kann, bieten wir derzeit jedem Interessierten einen kostenfreien Testserver an. Direkt nach Angabe einer Mailadresse erhälst du für 7 Tage Zugriff auf einen ganz regulären Server aus unserem Produktsortiment. Weitere Informationen dazu im FAQ-Artikel: Kann ich eure Server vor dem Kauf testen?

Hierzu erhalten wir jedoch sehr oft kurz nach Bereitstellung des Testservers irritierte Anfragen und Beschwerden, warum man denn für den kostenfreien Testserver eine Rechnung erhalten würde bzw. warum man plötzlich angeblich zum Verlängern des Servers gezwungen wird.

Hinweis im Webinterface

Wir sind ein Prepaid-Anbieter!

Wir möchten hier nochmal ganz deutlich und transparent klarstellen: Unsere Testserver sind kostenfrei und bringen keinerlei Verlängerungs- oder Zahlungsverpflichtung mit sich. So wie es übrigens auch bei jedem unserer anderen Produkte nach Kauf der Fall ist (Prepaid)!

Warum erhalte ich keine Rechnung?

Wir legen direkt nach der Testserver-Bestellung eine Kündigung für deinen Server an. Somit wird keine Rechnung zur optionalen Verlängerung erstellt. Der Server läuft dann nach 7 Tagen einfach aus. Wenn du den Server verlängern möchtest, kannst Du die Kündigung einfach entfernen. Du bekommst dann in der Folge-Nacht eine Rechnung zur Verlängerung. Diese musst Du aber nicht bezahlen.

Was passiert, wenn ich nicht bezahle?

Bezahlst du die Rechnung nicht, passiert gar nichts. Das Produkt (hier: der Testserver) wird einfach zum Ende der Laufzeit gelöscht, ohne dass du nochmal jemals noch etwas von uns hörst.

Also, keine Bange! Wir wollen niemanden in eine Falle locken, deshalb kommunizieren wir ganz klar auf der Testserver-Bestellseite sowie im Webinterface, dass du selbstverständlich keinerlei Verpflichtungen eingehst. Lehne dich zurück, powere dich und deinen Testserver aus und schau‘, ob du mit dem Server und uns zufrieden bist! 🙂