Neuerungen: KVM Konfigurierbar Generation 3.5

Prepaid-Hoster entwickelt sich weiter. Um unsere Plattform langfristig leistungsfähig und preislich attraktiv zu halten, führen wir in Kürze die neue Generation KVM Konfigurierbar 3.5 ein. Damit verbunden ist eine Neuausrichtung unserer Preisstrategie sowie eine Schärfung unseres Produktportfolios für unterschiedliche Anforderungsprofile.


Preisstrategie: Transparenz statt Rabatt-Fokus

Wir verändern unser Preismodell grundlegend. Anstatt auf dauerhafte Rabattaktionen zu setzen, haben wir die Basispreise für die neue KVM 3.5 Reihe dauerhaft um 30% gesenkt. Das Ziel ist eine transparente, überschaubarere und vor allem vergleichbarere Kostenstruktur für unsere Kunden.

Produkt-Optimierung und Performance-Garantie

Mit dem Wechsel auf Version 3.5 passen wir die Mindestkonfiguration an. Die bisherige Option für 2 Kerne und 2 GB RAM wird für die neue Reihe nicht mehr angeboten.

  • Grund: Um eine einwandfreie Windows-Kompatibilität und Systemstabilität zu gewährleisten, definieren wir 4 Kerne und 4 GB RAM als neuen Mindeststandard für konfigurierbare Server.
  • Alternative: Kunden mit geringerem Ressourcenbedarf finden in unseren Smart Value VPS (paketiert, Up-/Downgrade möglich) oder den Smart Essential Servern (SSH Only, optimiert für CLI-Puristen) kostengünstige Alternativen.

Inklusivleistungen: Die Rückkehr der Free IPv4

Wir haben die Kostenstruktur unserer IP-Ressourcen für die konfigurierbare Serverreihe neu kalkuliert. Ab sofort ist bei jedem KVM 3.5 Server wieder eine IPv4-Adresse kostenlos im Grundpreis enthalten. Zusätzliche IPv4-Adressen (bis zu 4 Stück) können direkt über das Interface gebucht werden. Größere Anforderungen werden weiterhin individuell über unseren Support realisiert.

Cloud-Manager: Vionity Webinterface

Die technische Weiterentwicklung unseres Vionity Panels konzentriert sich ab sofort exklusiv auf die neuen Produktreihen (KVM 3.5 und Smart Value).

  • KVM 3.0 „Feature-Freeze“: Bestehende Server der Generation 3.0 bleiben voll funktionsfähig, werden jedoch keine neuen Features mehr erhalten.
  • Migration auf 3.5: Da sich die technischen Konfigurationen zwischen den Generationen unterscheiden, bieten wir keine automatisierte Migration an. Kunden können jedoch über unser Backup-System einen neuen KVM 3.5 Server mit den Daten ihres alten Systems wiederherstellen. Das Feature ist versionsübergreifend verfügbar und bei jedem virtuellen Server kostenlos dabei. Einzige Voraussetzung: Der Ziel-Server (neuer Server) muss mindestens genau so viel Festplattenspeicher gebucht haben, wie der Quell-Server (alter Server).

Roadmap für Bestandskunden (Retiring-Phase)

Wir zwingen niemanden zum Wechsel. Hier ist der Fahrplan für bestehenden Server:

  • Wir sichern den Betrieb bestehender KVM 3.0 Server langfristig zu. Es ist keine Aktion deinerseits nötig.
  • Preise & Rabatte: Bestehende Rabattcodes und die alten Preisstrukturen für Up- und Downgrades bleiben für aktive Server erhalten.
  • Skalierbarkeit: Die Möglichkeit, veraltete KVM 3.0 Systeme manuell zu skalieren (Up-/Downgrade), wird genau ein Jahr nach Veröffentlichung der KVM 3.5-Systeme abgeschaltet. Wir empfehlen allen Kunden, innerhalb dieses Zeitraums auf die günstigere Generation 3.5 umzusteigen.

Die Grundfunktionen bleiben

Trotz der Tarif-Updates halten wir an unseren bewährten Qualitätsstandards fest. Während viele Hoster wichtige Features als teure Add-ons verkaufen, gehören sie bei uns weiterhin zum festen Standard.

  • Vionity Cloud Manager: Du arbeitest mit unserer hauseigenen Verwaltungsoberfläche. Von der Ressourcen-Überwachung über das Backup-Management bis zur SSH Key Verwaltung hast du die volle Kontrolle über deine Infrastruktur.
  • Protection ohne Aufpreis: Jedes System ist durch unseren permanenten DDoS-Schutz abgesichert. Wir schützen deine Projekte rund um die Uhr gegen Angriffe, ohne dass du dafür extra zahlen musst.
  • Völlig kostenlose Backups: Datensicherheit ist bei uns kein Extra-Posten auf der Rechnung. Du erhältst standardmäßig 5 standortunabhängige Backups sowie 2 Snapshot-Slots für schnelle System-Wiederherstellungen. Du kannst Backups herunterladen und erhältst das QCOW2-Image als Archiv. Jederzeit.
  • Echte Hardware-Power: Wir setzen konsequent auf Enterprise-Komponenten namhafter Hersteller wie AMD (EPYC), Samsung (NVMe) und ASUS. Das garantiert dir maximale Stabilität auch bei hoher Dauerlast.
  • Das Prepaid-Versprechen: 100% Transparenz. Es gibt keine Verträge und keine automatischen Verlängerungen. Dein Server läuft so lange, wie dein Guthaben reicht. Du entscheidest, wann Schluss ist.
  • Standort Deutschland: Deine Daten liegen sicher im Hochleistungs-Rechenzentrum Maincubes FRA01 in Offenbach am Main. Das bedeutet DSGVO-Konformität und minimale Latenzen für deine Nutzer.
  • Expertise und Community: Wir sind IT-Architekten aus Leidenschaft. Über unser Ticket-System im Panel oder unseren aktiven Discord-Server erhältst du direkten Draht zu sehr hilfsbereiten Menschen, die bei Problemen helfen können.

Mit der neuen KVM 3.5 Generation kombinieren wir diese stabilen Grundwerte mit einer noch faireren Preisgestaltung.

Bereit für das nächste Level? Konfiguriere jetzt deinen neuen KVM 3.5 Rootserver.

Fazit:

Mit KVM 3.5 bekommst du mehr Leistung für weniger Geld, eine gratis IPv4 und die Sicherheit, auf einer Plattform zu sein, die aktiv weiterentwickelt wird. Und das alles, ohne auch nur ein Feature zu verlieren.

Auf welchen Servern kann ich Windows installieren?

Schnell & easy

Du kannst Windows mit wenig Mühe und perOne- Klick bei uns auf folgenden Servern installieren:

  • Alle KVM Konfigurierbar-Server (Auch bei Linux-Bestellungen)
    • Windows Server 2019
  • KVM Windows Server
    • Windows Server 2019
  • Eine Vielzahl an Dedicated Server (Produktbeschreibung beachten!)
  • Windows Server 2016/2019

Eigene ISO verwenden

Eine eigene Installation von Windows über die ISO-Funktionalität ist möglich auf den folgenden Servern:

  • Smart Value Server
    • Edition je nach ISO (Selbstbestimmung)
  • Smart Essential Server
  • Edition je nach ISO (Selbstbestimmung)

Beachte bitte, dass wir bei Servern mit ISO Installationen keine Garantien geben können.

Bei den Game-Root Servern ist die Nutzung von ISO ausgeschlossen.

Eigene ISO bei Dedicated Servern

Es ist möglich, eigene Windows-Editionen auf Dedicated Servern, sofern die Hardwarekonfiguration und Treiberkompatibilität es zulässt, zu installieren. Dazu ist eine Anmeldung einer KVM Konsole nötig. Diese kann bis zu 3 Stunden genutzt werden. Der Support überträgt eine ISO auf einen USB-Stick und stellt diese am Server inklusive Remote-Konsole bereit.

Könnt Ihr Windows für mich installieren?

Je nach Verfügbarkeit kann eine Custom Installation von Windows auch von einem Support-Mitarbeiter durchgeführt werden. Das Erlischen von Garantien bleibt dabei allerdings unberührt. Die Arbeiten werden gemäß Pauschalen-Tabelle verrechnet.

Kann ich MetaTrader installieren?

Ja, MetaTrader (MT4/MT5) läuft bei uns – ideal auf einem KVM Windows vServer oder einem Dedicated Server mit Windows. Du mietest einen Windows-Server, verbindest dich per RDP, installierst MetaTrader wie im Tutorial deines Brokers – fertig.

Welche Produkte eignen sich?

  • KVM Windows vServer – schnell bereit, flexibel konfigurierbar, RDP & VNC, automatische Backups/Snapshots, RDNS, DDoS-Schutz, bis zu 2 Gbit/s Burst. Perfekt für 24/7-Trading, EAs und mehrere Charts.
  • Dedicated Server mit Windows – volle Hardware-Leistung & Isolation, wenn du viele Symbole/Timeframes, mehrere MT-Instanzen oder aufwendige EAs parallel betreibst. (Eigenes Produkt „Dedicated (Windows)“ vorhanden.)

Vorteile gegenüber dem eigenen PC

  • 24/7 online im Rechenzentrum, niedrige Latenzen (Nähe Börse Frankfurt), stabile Bandbreite.
  • Schnelle Bereitstellung (in Minuten), RDP-Zugriff von überall, flexible Ressourcen & Prepaid-Modell ohne Bindung.

Kurzanleitung (5 Schritte)

  1. Windows-Server mieten (KVM Windows vServer oder Dedicated mit Windows).
  2. Per RDP verbinden (Windows: „Remotedesktopverbindung“, macOS/Linux: RDP-Client).
  3. MetaTrader laden (MT4/MT5) – am besten direkt beim Broker inkl. Setup-Anleitung.
  4. Installieren & einloggen – Zugangsdaten/Server deines Brokers verwenden.
  5. Traden & automatisieren – Charts, Indikatoren, EAs konfigurieren; Server läuft 24/7.

Hinweis: Plane CPU/RAM passend zu Anzahl Charts/EAs. Updates/Neustarts zeitlich steuern und wichtige Templates/Setups sichern. Backups einrichten!

Siehe auch: unsere Seite „Forex VPS Hosting“ mit Feature-Überblick und Windows-Server-Konfigurator.

Warum wird mir ein „falscher“ Prozessor angezeigt?

Kurzantwort: Bei KVM-vServern ist absichtlich eine einheitliche virtuelle CPU („epyc“) konfiguriert. So bleiben Instanzen zwischen unterschiedlichen Host-CPUs kompatibel und können bei Bedarf umgezogen werden. Die tatsächliche Leistung, Kerne/Threads und Taktfrequenz entsprechen der realen Hardware. Nur die Modellbezeichnung ist vereinheitlicht.

Technischer Hintergrund

  • In KVM lässt sich die vCPU entweder als „host“ (echtes Modell) oder als Kompatibilitäts-Profil (z. B. „epyc“) übergeben.
  • „host“ würde das genaue CPU-Modell durchreichen, macht die VM aber unmigrierbar auf Hosts mit anderem CPU-Stepping/-Modell und kann instabil sein.
  • Mit „epyc“ erhält die VM ein stabiles, herstellerübergreifend kompatibles Profil. Umzüge und Kapazitätswechsel bleiben möglich.

Gilt auch für Ryzen Game Root

  • Bei Ryzen Game Root kann in Tools wie lscpu ebenfalls „EPYC“ stehen; die reale Maschine ist dennoch ein Ryzen.
  • Das erkennst du u. a. an der korrekt durchgereichten Frequenz (Takt) und der entsprechenden Performance.

Was bedeutet das für dich?

  • Keine Einschränkung der Leistung: Kerne, Threads, Takt und gängige CPU-Features werden passend bereitgestellt.
  • Mehr Verfügbarkeit & Flexibilität: Reibungslose Umzüge zwischen Hosts bleiben möglich, auch bei gemischten CPU-Generationen.
  • Nur die Anzeige ist „vereinheitlicht“ – die Ressourcen und Messwerte sind real.

Tipp: Prüfe mit lscpu oder cat /proc/cpuinfo die Anzahl der Kerne/Threads und die aktuellen MHz. Diese Werte spiegeln die tatsächliche Hardwareleistung deiner Instanz wider.

Welche Features hat ein Essential Server?

Essential vServer sind schlanke „SSH-only“ Linux-Server auf KVM-Basis – ohne Cloud-Manager, mit Root-Zugang, eigener IPv4 und /64-IPv6, automatischen Backups und 1 Gbit/s Anbindung. Ideal für Entwickler, die lieber Terminal als GUI nutzen

Enthaltene Features

  • KVM-Virtualisierung für volle Performance und Isolation.
  • Linux (Debian/Ubuntu, minimal) – direkt per SSH loslegen.
  • Rudimentäre Steuerung: Start/Stop/Reinstall
  • Root-Zugang (SSH) und 24/7 (Web) VNC-Konsole.
  • Netzwerk: bis zu 1 Gbit/s Anbindung, 1-5 TB Burst-Traffic; 1× IPv4 + /64 IPv6-Subnetz.
  • Keine gesperrten Ports, E-Mail tauglich.
  • Automatische Backups (2 Slots) mit 1-Klick-Restore. (Hinweis 1)
  • RDNS konfigurierbar (Hinweis 2), Docker-kompatibel, eigener Kernel möglich.
  • Automatischer DDoS-Schutz inklusive.
  • Prepaid & sekündlich kündbar, Up-/Downgrade jederzeit möglich.

Hinweis 1: Aktuell arbeiten wir am Backup-Dialog für das rudimentäre Webinterface. Du kannst derweil Backups kostenlos vom Support wiederherstellen lassen.

Hinweis 2: Aktuell arbeiten wir am RDNS-Dialog für das rudimentäre Webinterface. Du kannst derweil einen RDNS für jede IPv4 und IPv6-Adresse deines Servers kostenlos vom Server setzen lassen. Stelle vorher sicher, dass dein A-Record korrekt eingestellt ist.

Nicht enthalten

  • Kein Vionity Cloud-Manager / kein grafisches Webinterface – Verwaltung ausschließlich per SSH.
  • Keine vorinstallierten Panels wie Plesk/cPanel (optional separat buchbar)
  • Nur Linux oder ISO-Installation (Windows vServer gibt’s auf separater Produktseite)

Für wen eignet sich der Essential Server?

Für Entwickler:innen und Linux-Admins, die Headless-Setups, Skripte, CI/CD, Container oder eigene Stacks ohne GUI bevorzugen und keine Admin-Tools (Cloud Manager) benötigen.

Stand: 10. November 2025.

Welche Server-Produkte gibt es bei Prepaid-Hoster?

Bei Prepaid-Hoster.de stehen verschiedene Server-Varianten für unterschiedliche Anwendungsfälle zur Verfügung. Nachfolgend eine kompakte, aber etwas ausführlichere Beschreibung je Produkt — inkl. Direktlinks zu den passenden Produkten.

Virtuelle Server

KVM 3.0 – Linux vServer

Voll konfigurierbarer KVM-Server mit freier Wahl von CPU, RAM und NVMe sowie ISO/VNC über den Cloud-Manager. Ideal für Docker, APIs, CI/CD und stabile Linux-Workloads mit Root-Zugriff.
Highlights: ISO/VNC & Rescue, flexible Ressourcen, IPv6 /64, DDoS-Schutz (je nach Profil).
Zum Angebot → https://www.prepaid-hoster.de/vserver/root-server-mieten/kvm-root-server-konfigurator.html

KVM 3.0 – Windows vServer

KVM-Server mit Windows, Adminzugang per RDP und Installation/Recovery via ISO/VNC. Perfekt für .NET- oder SQL-Workloads und Remote-Desktop-Nutzung; für den Produktiveinsatz in der Regel mit eigener Windows-Lizenz.
Highlights: RDP, ISO/VNC & Rescue, flexible Ressourcen, IPv6 /64, DDoS-Schutz (je nach Profil).
Mehr erfahren zu Windows VPS → https://www.prepaid-hoster.de/vserver/windows-vserver-mieten.html

KVM Pakete – Smart Value vServer

Kostengünstige, paketierte Linux-vServer mit Cloud-Manager – deutlich weniger flexibel als KVM 3.0. Passend für kleine Dienste, Lab-Projekte und kostensensitive Vorhaben mit Root-Zugriff.
Highlights: feste Paketstufen, IPv6 /64, DDoS-Schutz, einfacher Einstieg (IPv4 je nach Tarif).
Details hier bei den VPS Servern → https://www.prepaid-hoster.de/vserver/root-server-mieten/kvm-root-server-pakete.html

KVM Pakete – Smart Essential vServer

Minimalistische Linux-vServer ohne Webinterface – Verwaltung ausschließlich per SSH. Fokus auf Headless-Setups, automatisierte Workflows und CLI-Tools; feste Paketgrößen ohne freie Skalierung.
Highlights: SSH-only, schlankes Setup, feste Ressourcen, IPv6 /64 (IPv4 je nach Tarif).
Hier zu SSH Only Server → https://www.prepaid-hoster.de/vserver/essential-vserver.html

Ryzen Root Server (KVM) vServer

KVM-Server auf AMD-Ryzen-Hosts mit sehr hoher Single-Thread-Leistung – ideal für Game-Server, Build-Jobs und latenzkritische Anwendungen. Verwaltung über den Cloud-Manager, Linux-Schwerpunkt.
Highlights: starke Single-Core-Performance, DDoS-Profile für Games, IPv6 /64, Snapshots/Backups je nach Tarif.
Mehr Infos → https://www.prepaid-hoster.de/vserver/ryzen-game-server-mieten.html

Andere Hosting-Arten

Dedicated Server

Bare-Metal-Hardware mit garantierten Ressourcen, vollem Root/Admin-Zugriff und optionaler Remote-Konsole/IPMI. Optimal für Datenbanken, Compliance-Anforderungen und spezialisierte Anwendungen.
Highlights: dedizierte Host-Ressourcen, volle Kontrolle, IPv6 /64, optionale Windows-Nutzung je nach Modell.
Mehr Infos → https://www.prepaid-hoster.de/dedicated/dedicated-server-mieten.html

Shared Webhosting (Plesk)

Komfortables Webhosting mit Plesk-GUI für Websites, E-Mail und populäre Apps wie WordPress. Kein Root-Zugriff; geeignet, wenn Serveradministration nicht im Fokus steht.
Highlights: Plesk-Panel, SSL/Let’s Encrypt, Mail & Datenbanken, 1-Click-Apps (z. B. WordPress).
Mehr Infos → https://www.prepaid-hoster.de/webhosting.html

Hinweis: Verfügbarkeit von IPv4, DDoS-Profilen, Snapshots/Backups und konkreten Limits hängt vom jeweiligen Tarif ab.

Mein Server Startet nicht – Bluescreen – Schnellhilfe (Windows/WinRE)

Typisches Bild: In der VNC-Konsole erscheint „Tastaturlayout wählen“ – das ist die Windows-Wiederherstellungsumgebung (WinRE). Der Bootvorgang steckt fest, häufig wegen eines fehlerhaften Updates.

1) VNC öffnen & Bildschirm betrachten

  • Vionity → Server → VNC-Konsole starten
  • Was zeigt der Bildschirm an?
Wenn Du das siehst, befindet sich dein Windows im Reparaturprogramm. Oft leider nicht Wiederherstellbar.

2) WinRE – Funktioniert die Reparatur?

Problembehandlung → Erweiterte Optionen

Diese Sektion kannst Du in der Regel überspringen, wenn du keine Windows Wiederherstellungspunkte angelegt hast.

Alle Schritte direkt in der VNC-Konsole ausführen.

  1. Deutsches Tastaturlayout wählen
  2. Starthilfe
  3. Updates deinstallieren → zuerst Qualitätsupdate, dann Funktionsupdate
  4. StarteinstellungenAbgesicherter Modus (mit Netzwerk) → zuletzt installierte Treiber/Software entfernen, neu starten

Sollten einzelne Optionen nicht verfügbar sein, stehen sie nicht zur Verfügung. Fahre mit der nächsten Sektion fort. Beachte: Wiederherstellungspunkte (von Windows) sind nur verfügbar, wenn diese zuvor manuell aktiviert wurden.

3) Backup wiederherstellen

Diese Sektion kannst Du überspringen, wenn Du keine kostenlosen Backups im Webinterface aktiviert hast.

  • Vionity → Backups/Snapshotsälteres Backup wählen → Wiederherstellen
  • Updates können zeitversetzt Fehler auslösen → ggf. mehrere ältere Backups testen

4) Keine Backups? Nichts hilft? Neuinstallation

Windows in Vionity neu installieren und Daten aus eigener Sicherung einspielen. Eigene Backups sind laut AGB verpflichtend.

5) Optional: Techniker (Datenzugriff)

Wenn keine Backups funktionieren, prüfen wir – sofern verfügbar – eine Technikerleistung (Backup-Datenträger read-only einhängen). Bitte hab Verständnis: Wurde die kostenfreie Backup-Funktion vorher nicht aktiviert, ist eine Wiederherstellung in der Regel nicht möglich. Wir können nur wiederholen: Eigene Datensicherungen sind laut AGB verpflichtend; in solchen Fällen können wir die Anfrage ggf. ablehnen und nur die Neuinstallation anbieten.

  • Backup-Datenträger read-only als zweite Festplatte einhängen lassen
  • Werktags, Verfügbarkeit terminabhängig, max. 7 Tage
  • Im Vorab kostenpflichtig, ohne Garantie auf Vollständigkeit/Konsistenz

6) Grenzen

Ohne eigene Backups und ohne verfügbare Technikerressource sind uns die Hände gebunden – praktisch bleibt nur die Neuinstallation. Der Support kann Update-/Treiberfehler nicht garantiefähig beheben.

7) Ticket-Checkliste

  • Server-ID/Hostname, Zeitpunkt des Fehlers
  • Screenshot aus der VNC-Konsole (WinRE/STOP-Code)
  • Letzte Änderungen (Updates/Treiber/Software)
  • Bereits probiert (Starthilfe, Update-Rollback, Safe-Mode, Backup-Restore)
  • Getestete Backup-Zeitpunkte

Zukünftige Prävention

Vorweg: Auf Inhalte und Qualität von Windows-Updates haben wir keinen Einfluss. Updates bleiben dennoch sicherheitsrelevant und sollten nicht dauerhaft ausgesetzt werden.

Backups im Webinterface (empfohlen: 1×/Woche)

  • Aktivieren: In Vionity Backups/Snapshots einschalten und mind. wöchentlich planen (z. B. Mi, 03:00).
  • Update-Retard abfangen: Wöchentliche Backups puffern verzögert wirksame Updates. Bei 5 Slots hast du bis zu 5 Wochen Rückhaltezeit (bei wöchentlichem Intervall).
  • Extra-Snapshot vor Patchday: Vor größeren Windows-/Treiber-Updates zusätzlich manuell einen Snapshot anlegen.

Wiederherstellungspunkte in Windows

  • Computerschutz aktivieren: Systemsteuerung → System → Computerschutz für Laufwerk C: einschalten, Speicherlimit setzen.
  • Regelmäßig planen: Vor Updates manuell einen Wiederherstellungspunkt erstellen.

Disaster-Recovery prüfen

  • Restore-Probe: Quartalsweise ein Backup testweise in zweite VM zurückspielen (Boot & App-Check).
  • Offsite/3-2-1: Mindestens eine zusätzliche, getrennte Kopie außerhalb des Systems aufbewahren.
  • Wartungsfenster & Change-Log: Updates nur in definierten Zeitfenstern durchführen und Änderungen dokumentieren.
  • Monitoring & Alerts: Benachrichtigungen für fehlgeschlagene Backups, Reboots und Boot-Fehler aktivieren.

Wichtig (AGB): Eigene Datensicherungen sind verpflichtend. Wenn keine Backups vorliegen und kein Techniker verfügbar ist, sind uns die Hände gebunden – dann bleibt in der Regel nur die Neuinstallation.

Ich kann den Server nicht starten, was jetzt?

Wenn dein Server nicht startet oder das Energie-Panel in Vionity leer bleibt – so gehst du vor


1. Statusseite prüfen

Bevor du irgend­etwas anderes unternimmst, wirf einen Blick auf status.prepaid-hoster.de.

  • Liegt dort eine Störung oder geplante Wartung vor, warte zunächst die Ent­störung ab – weitere Schritte sind solange nicht nötig.

2. Energie-Panel („Energiefeld“) verstehen und richtig handeln

Häufige Ursache: Überschneidende Befehle

  • Nach „Stop“ abwarten: Erst wenn Vionity ausdrücklich meldet, dass der Server aus ist (30 s – 2 min), darfst du einen neuen Befehl senden.
  • „Neustart“ dauert länger als ein einfacher Start oder Stop – plane 2 – 5 Minuten ein.
  • Keine neuen Befehle, solange der bisherige nicht abgeschlossen ist.

Längere Boot-Zeit nach Hardware-Änderungen

  • Beim Start wird die VPS-Festplatte kurz auf dem Host gemountet, um z.B. SSH-Config oder Guest-Agent zu übernehmen.
  • Währenddessen lehnt der Hypervisor weitere Befehle ab – in Vionity wirkt das wie „kein Status“ (leeres Energie-Panel), obwohl der Server im Hintergrund noch bootet.

3. Schritt-für-Schritt-Vorgehen, wenn das Energie-Panel leer bleibt

  1. Geduld haben
    • Nach „Start“ oder „Neustart“ mindestens 5 Minuten warten, speziell nach CPU-/RAM-Upgrades.
  2. Konsole checken
    • Per KVM/VNC in Vionity auf Fehlermeldungen wie „disk busy“ prüfen, falls sichtbar.
  3. Support einschalten
    • Bleibt das Panel nach ≈ 10 Minuten leer, eröffne ein Ticket mit Uhrzeit des Befehls (z.B. „Neustart um 14:35“) und Hinweis auf leeres Energie-Panel.
    • Wir setzen dann nur den Status zurück und starten deinen Server manuell – deine Daten bleiben unangetastet.

Kurzfassung:

  1. Status­seite checken.
  2. Bei leerem Panel warten, keine Befehle stapeln.
  3. Nach ≈ 10 Minuten und/oder Fehler­meldungen: Support kontaktieren.

So stellst du sicher, dass dein VPS nicht durch überlappende Befehle ausgebremst wird und nach Änderungen sauber durch­startet.

Kann ich die IP-Adresse meines vServers ändern?

Wenn du bei Prepaid-Hoster einen VPS mietest, erhältst du einen vollständig provisionierten Server mit:

  • Online-Erreichbarkeit: Dein VPS ist direkt nach der Einrichtung erreichbar.
  • Stabile Internetverbindung: Die Netzwerkverbindung ist getestet und funktionsfähig.
  • Vollständiger Zugriff: Du kannst per RDP, SSH oder über einen Webbrowser auf deinen Server zugreifen.

Damit erfüllen wir unsere vertragliche Leistung, indem wir dir einen funktionsfähigen VPS zur Verfügung stellen. Beachte jedoch, dass wir keine Gewähr übernehmen für die Kompatibilität mit Drittanbieter-Software oder externen Diensten, insbesondere wenn:

  • IP-Adressen gesperrt werden (z. B. durch Onlinespiele, E-Mail- oder Streaming-Anbieter),
  • Nutzungsbeschränkungen aufgrund vorheriger Aktivitäten oder Verstößen gegen externe AGB vorliegen,
  • Blacklist-Einträge deine IP betreffen (öffentlich oder privat).

Typische Bereiche, in denen Probleme auftreten können, sind unter anderem:

  • Online-Spiele (z. B. DarkOrbit)
  • E-Mail- oder Streaming-Provider
  • Captcha-Systeme oder Anti-Bot-Schutz

IP-Zuweisung und -Wechsel

Bei der ersten Bestellung wird dir eine IP-Adresse zugewiesen, die du (im Regelfall) während der gesamten Vertragslaufzeit behältst. Selbst wenn einzelne Dienste deine IP gesperrt haben oder du Anwendungsprobleme feststellst, können wir die IP nicht einfach austauschen. Ein IP-Wechsel ist grundsätzlich nur dann möglich, wenn:

  1. Eine Störung der Server-Erreichbarkeit vorliegt, die nachweislich nicht in deiner Anwendung, sondern in unserer Infrastruktur begründet ist, oder
  2. Ein technischer Defekt der IP-Adressen-Vergabe oder Routing-Fehler auf unserer Seite auftritt.

Wunsch nach einer neuen IP-Adresse

Falls du trotzdem eine neue IP-Adresse benötigst und dies vertraglich möglich ist, gibt es folgende Vorgehensweise:

  1. Bestelle zuerst einen neuen Server: In der Regel erhältst du dadurch automatisch eine neue IP-Adresse.
  2. Kündige anschließend den alten Server: Die restliche Laufzeit wird dir als Guthaben gutgeschrieben. Dieses kannst du direkt für deinen neuen Server verwenden.

Achtung: Wenn du erst den alten Server kündigst und danach einen neuen bestellst, besteht die Gefahr, dieselbe IP-Adresse erneut zugewiesen zu bekommen. Stelle daher sicher, dass du die Reihenfolge einhältst: neuer Server → neue IP → Kündigung alter Server.


Keine Kompatibilitätsgarantie

Auch wenn dein VPS technisch einwandfrei läuft, übernehmen wir keine Garantie, dass bestimmte Drittanbieter-Dienste oder -Anwendungen reibungslos funktionieren. Zu den häufigsten Fällen zählen:

  • IP-Blockierungen durch externe Anbieter
  • Zugangsbeschränkungen, weil die IP zuvor für Regelverstöße verwendet wurde
  • Blacklist-Einträge, die verhindern, dass E-Mails zugestellt oder bestimmte Dienste genutzt werden können

Sollte deine IP-Adresse für einen Dienst gesperrt sein, überprüfe zunächst, ob der Dienst selbst eine Entblockung anbietet (z. B. durch Entschuldigungsmail, Abmahnungen oder Feedback-Formulare). Eine Änderung der IP-Adresse bei uns ist nur unter den oben beschriebenen Bedingungen möglich.

Mein Server fährt andauernd herunter, warum?


Mögliche Ursachen für das wiederholte Herunterfahren deines Servers

Wenn sich dein Server regelmäßig von selbst herunterfährt oder neustartet, kann das verschiedene Gründe haben. Hier sind die häufigsten Ursachen und was du tun kannst:

1. Abgelaufene Windows-Lizenz

Wenn du die Windows Server Evaluation-Version nutzt, fährt sich das System nach Ablauf der Lizenz meist innerhalb von 30 Minuten automatisch herunter. Das tritt in der Regel rund 180 Tage nach der Erstinstallation auf.

Was du tun kannst:
Hinterlege eine gültige Lizenz, um den Server stabil betreiben zu können. Die Lizenz lässt sich direkt im Windows-Setup oder über die Kommandozeile aktivieren. Bei Prepaid-Hoster.de bieten wir leider keine Lizenzen an.

Hinweis für Dedicated Server:
Sollte dein System durch die Lizenzproblematik nicht mehr starten, übernehmen wir einen manuellen Neustart einmalig kostenlos. Öffne dazu einfach ein Support-Ticket.


2. Unzureichende Systemressourcen

Wenn dein Server nicht genug Leistung hat, um alle Dienste stabil zu betreiben, kann das zu Neustarts oder plötzlichem Herunterfahren führen. Das gilt für Windows genauso wie für Linux.

Typische Anzeichen:

  • Der RAM ist dauerhaft voll ausgelastet
  • Die CPU läuft am Limit
  • Prozesse werden durch das System beendet (unter Linux z. B. durch den OOM-Killer)

Was du tun kannst:
Überprüfe die Auslastung deines Servers im Cloud Manager. Wenn du dauerhaft an der Leistungsgrenze arbeitest, solltest du ein Upgrade in Betracht ziehen – vor allem bei datenbankintensiven oder speicherhungrigen Anwendungen wie Nextcloud, Gameservern oder Java-Anwendungen.


3. Hardwareproblem

Bei Dedicated Servern – seltener auch auf dem Hostsystem deines vServers – kann ein Hardwaredefekt die Ursache sein. Dazu gehören etwa defekte RAM-Module, thermische Probleme oder Fehler auf der SSD.

Was du tun kannst:

  • Bei Dedicated Servern solltest du regelmäßig die Logs deines Systems prüfen.
  • Bei vServern: Wenn dir ungewöhnliches Verhalten auffällt, kontaktiere unseren Support. Sollte ein Hostsystem betroffen sein, leiten wir sofort Maßnahmen ein und informieren dich aktiv.

Wenn du dir unsicher bist, woran es liegt: Support-Ticket aufmachen, wir helfen dir, die Ursache einzugrenzen.