Wie kann ich mit tmux mehrere Fenster per SSH verwalten?

Wenn Du regelmäßig auf Linux-Servern arbeitest, Prozesse über längere Zeit laufen lässt oder einfach Ordnung in Deine Shell bringen willst, dann ist tmux das perfekte Werkzeug für Dich. Im Gegensatz zu screen bietet tmux mehr Struktur, Flexibilität und moderne Funktionen wie geteilte Fenster und Tabs – alles direkt im Terminal.

In diesem Artikel erfährst Du, wie Du tmux installierst, nutzt und Sessions effizient verwaltest. Ob für Datenübertragung, Monitoring oder Entwicklungs-Workflows – mit tmux bekommst Du mehr Kontrolle über Deine Kommandozeile.


Was ist tmux und warum sollte ich es nutzen?

tmux steht für Terminal Multiplexer. Es ermöglicht Dir, mehrere Terminals in einer SSH-Verbindung oder einer Konsole zu betreiben. Dabei kannst Du Fenster (Windows), Unterfenster (Panes) und Sessions organisieren – ähnlich wie Tabs und Splits in einem Code-Editor.

Vorteile gegenüber screen:

  • Geteilte Fenster (horizontal/vertikal)
  • Fenster-Navigation wie in einem modernen Editor
  • Anpassbares Keybinding-System
  • Aktive Community & regelmäßige Weiterentwicklung

Wie installiere ich tmux?

Debian / Ubuntu:

apt install tmux

CentOS / RHEL:

yum install tmux

Arch Linux:

pacman -S tmux

Wie starte ich tmux und beginne eine Sitzung?

Starte eine neue tmux-Session ganz einfach mit:

tmux

Du befindest Dich nun in einer neuen Sitzung mit einem Standard-Fenster und einer Shell.

Sitzung benennen (optional, empfohlen):

tmux new -s meinname

Beispiel:

tmux new -s devserver

Wie kann ich tmux-Sessions verwalten?

Sitzung verlassen (ohne sie zu beenden):

Strg + B, dann D

Alle Sitzungen auflisten:

tmux ls

Zu einer Sitzung zurückkehren:

tmux attach -t meinname

Sitzung beenden (innerhalb von tmux):

exit

Wie arbeite ich mit Fenstern und Panes?

Fenster (wie Tabs)

  • Neues Fenster: Strg + B, dann C
  • Zwischen Fenstern wechseln: Strg + B, dann N (nächstes) Strg + B, dann P (vorheriges)
  • Fenster umbenennen: Strg + B, dann ,

Panes (wie Splits)

  • Horizontal splitten: Strg + B, dann "
  • Vertikal splitten: Strg + B, dann %
  • Zwischen Panes wechseln: Strg + B, dann Pfeiltaste
  • Pane schließen: exit

Wie kann ich tmux anpassen oder besser nutzen?

  • In Deiner ~/.tmux.conf kannst Du Dir eigene Shortcuts definieren.
  • Du kannst den Prefix (Strg + B) durch etwas anderes ersetzen, z. B. Strg + A.
  • Mit Plugins wie tmux-resurrect oder tmuxinator lassen sich Sessions speichern und automatisch wiederherstellen.

Beispiel: Prefix ändern in der Konfigurationsdatei:

set-option -g prefix C-a
unbind C-b
bind C-a send-prefix

Wie finde ich mich in tmux besser zurecht?

Kleine Übersicht der wichtigsten Tastenkombinationen:

AktionTastenkombination
Neue Sitzungtmux new -s name
Detach (Sitzung verlassen)Strg + B, dann D
Neues FensterStrg + B, dann C
Fenster wechselnStrg + B, dann N / P
Horizontal splittenStrg + B, dann "
Vertikal splittenStrg + B, dann %
Pane wechselnStrg + B, dann Pfeiltaste
Sitzung wiederherstellentmux attach -t name

Was kann ich tun, wenn ich tmux optimal für Server-Nutzung einsetzen will?

Gerade auf Servern ist tmux ein Gamechanger. Du kannst damit:

  • Lang laufende Prozesse sicher starten (z. B. Backups, Updates)
  • Mehrere Serverfenster gleichzeitig offen halten
  • Logfiles überwachen (tail -f) und gleichzeitig andere Dinge tun
  • Mehr Ordnung und Geschwindigkeit in Deinen Admin-Alltag bringen

Wie benutze ich screen?

Wenn Du länger laufende Prozesse über SSH startest – zum Beispiel Backups, Datenübertragungen, Software ohne Daemon oder Softwareinstallationen – ist es sinnvoll, die Verbindung zum Server nicht dauerhaft offen halten zu müssen. Genau dafür gibt es screen.

In diesem Artikel lernst Du, wie Du screen installierst, verwendest und verwaltest. Am Ende weißt Du, wie Du Deine eigenen Terminalsitzungen wie ein Profi steuerst.


Was ist screen und wofür brauche ich es?

screen ist ein Terminal-Multiplexer – damit kannst Du mehrere, voneinander unabhängige Sitzungen innerhalb eines einzigen SSH-Terminals starten. Jede dieser Sitzungen läuft im Hintergrund weiter, auch wenn Du Dich vom Server trennst oder Deine Internetverbindung verlierst.

Typische Anwendungsfälle:

  • Lang laufende Datenübertragungen (z. B. mit rsync)
  • Backups oder große Installationen
  • Prozesse, die Du nicht aus Versehen abbrechen willst
  • Mehrere parallele Aufgaben in einem SSH-Fenster

Wie installiere ich screen?

Unter den meisten Linux-Distributionen ist screen entweder schon vorinstalliert oder kann schnell nachinstalliert werden:

Debian / Ubuntu:

apt install screen

CentOS / RHEL:

yum install screen

Arch Linux:

pacman -S screen

Wie starte ich eine neue screen-Sitzung?

Der Start einer neuen Sitzung ist einfach:

screen -S meinname
  • Der Parameter -S gibt Deiner Sitzung einen Namen, z. B. backup, update, transfer.

Beispiel:

screen -S datenbackup

Nach dem Start befindest Du Dich direkt in der neuen Sitzung und kannst wie gewohnt Befehle ausführen.


Wie verlasse ich eine screen-Sitzung, ohne sie zu beenden?

Du kannst Deine Sitzung „detachen“, also in den Hintergrund schicken, ohne sie zu beenden:

Strg + A, dann D

Das bedeutet:

  • Halte Strg gedrückt, drücke dann A, lasse beide los, drücke dann D.

Du landest wieder im normalen SSH-Terminal, die screen-Sitzung läuft im Hintergrund weiter. Und dein dort eingegebener Befehl ebenfalls.


Wie finde ich meine laufenden screen-Sitzungen wieder?

Um alle aktiven Sessions aufzulisten:

screen -ls

Beispielausgabe:

There are screens on:
	19765.datenbackup	(Detached)
	19802.updatesession	(Detached)
2 Sockets in /run/screen/S-root.

Du siehst hier den Namen und die interne ID der Sitzungen.


Wie öffne ich eine screen-Sitzung wieder?

Du kannst die Sitzung mit dem Namen oder der ID wieder aufnehmen:

Nach Name:

screen -r datenbackup

Nach ID:

screen -r 19765

Wenn nur eine Sitzung existiert, kannst Du auch einfach schreiben:

screen -r

Wie beende ich eine screen-Sitzung?

Wenn Du mit der Sitzung fertig bist, kannst Du sie auf zwei Arten beenden:

  1. Beende den laufenden Prozess (z. B. exit, Ctrl + C) und gib dann:
exit
  1. Alternativ kannst Du einfach den Screen-Befehl nutzen:
screen -X -S datenbackup quit

Wie kann ich mehrere screen-Sitzungen parallel nutzen?

Du kannst beliebig viele Sitzungen gleichzeitig starten – jede bekommt einfach einen eigenen Namen:

screen -S update
screen -S log-analyse
screen -S rsync-job

Mit screen -ls kannst Du später zwischen ihnen wechseln.


Wie mache ich screen noch komfortabler?

Hier ein paar zusätzliche Tipps:

  • Nutze Namen für die Sessions (-S), das macht die Übersicht leichter.
  • Wenn Du regelmäßig dieselben Prozesse startest, kannst Du Dir ein kleines Start-Skript bauen.
  • Kombiniere screen mit Tools wie htop, rsync, tail -f oder watch für live-Überwachung.

Was mache ich, wenn eine screen-Sitzung blockiert ist?

Manchmal bleibt eine Sitzung in einem „Attached“-Status hängen. Dann kannst Du sie erzwingen:

screen -D -r datenbackup
  • -D: trennt die Sitzung zwangsweise
  • -r: verbindet Dich direkt wieder damit

Wie kann ich per SSH auf einen Linux-Server zugreifen und Daten übertragen?

In dieser Anleitung erfährst Du, wie Du Dich per SSH mit einem Linux-Server verbindest, Daten zwischen zwei Servern überträgst und Dateien auf Deinen eigenen PC herunterlädst.

Was ist SSH und wofür brauche ich es?

SSH (Secure Shell) ist ein sicheres Protokoll, mit dem Du Dich auf einem entfernten Linux-Server einloggen kannst. Es wird verwendet, um:

  • Befehle aus der Ferne auszuführen
  • auf Server-Dateien zuzugreifen
  • Daten sicher zu übertragen

Du arbeitest dabei über die Kommandozeile (Terminal), ganz ohne grafische Oberfläche. Unter Windows kannst Du Tools wie PuTTY oder WinSCP verwenden.


Wie verbinde ich mich per SSH mit einem Linux-Server?

Dafür brauchst Du:

  • die IP-Adresse des Servers
  • Deinen Benutzernamen (in der Regel root)
  • Dein Passwort oder einen SSH-Schlüssel

Beispiel (Linux, macOS oder Windows mit WSL):

ssh root@123.123.123.123

Beim ersten Login wirst Du gefragt, ob Du dem Server vertraust – gib yes ein und bestätige mit Enter. Danach folgt die Passwortabfrage.

Tipp für Windows-Nutzer: Du kannst auch das kostenlose Programm PuTTY verwenden, um die Verbindung herzustellen.


Wie übertrage ich Daten von einem Linux-Server auf einen anderen?

Methode 1: Mit scp (secure copy)

Ideal für kleinere Ordner oder einzelne Dateien.

Beispiel:

scp -r /var/www/html root@212.87.215.194:/root/html-backup
  • -r steht für „rekursiv“ und überträgt ganze Verzeichnisse.

Methode 2: Mit rsync (für größere Datenmengen)

Effizient bei vielen oder großen Dateien, da nur Änderungen übertragen werden.

Beispiel:

rsync -avz /var/www/ root@212.87.215.194:/root/html-backup/
  • -a: Archivmodus
  • -v: ausführliche Ausgabe
  • -z: Komprimierung

Was muss ich tun, wenn mein Server einen anderen SSH-Port verwendet?

Wenn Dein Server aus Sicherheitsgründen nicht den Standard-Port 22 nutzt, musst Du den richtigen Port manuell angeben.

Verbindung mit abweichendem SSH-Port:

ssh -p 2222 root@123.123.123.123

Mit scp über abweichenden Port:

scp -P 2222 -r /var/www/html root@ziel-server:/root/

Mit rsync über abweichenden Port:

rsync -avz -e "ssh -p 2222" /var/www/ root@ziel-server:/root/html-backup/

Wie lade ich Daten vom Server auf meinen PC herunter?

Unter Linux oder macOS:

scp -r root@123.123.123.123:/root/html-backup /home/deinname/Dokumente/

Mit abweichendem Port:

scp -P 2222 -r root@123.123.123.123:/root/html-backup /home/deinname/Dokumente/

Unter Windows mit WinSCP:

  1. Lade WinSCP herunter und installiere es.
  2. Starte das Programm und gib die Zugangsdaten ein:
    • Protokoll: SCP
    • Host-Name: IP-Adresse des Servers
    • Portnummer: z. B. 2222
    • Benutzername: root
    • Passwort: Dein SSH-Passwort
  3. Danach kannst Du wie im Datei-Explorer arbeiten und Dateien einfach auf Deinen PC ziehen.

Welche Befehle sollte ich kennen?

AufgabeBefehl/Tool
Verbindung mit Standardportssh root@IP-Adresse
Verbindung mit anderem SSH-Portssh -p PORT root@IP-Adresse
Datenübertragung mit scpscp -r oder scp -P PORT
Datenübertragung mit rsyncrsync -avz oder rsync -e "ssh -p PORT"
Dateien auf den PC herunterladenscp (Linux/macOS) oder WinSCP (Windows)

Wie lasse ich eine Datenübertragung über Nacht laufen?

Extra-Tipp: Wenn Du eine größere Datenübertragung startest, die länger dauert (zum Beispiel über Nacht), solltest Du das Tool screen verwenden. Damit bleibt die Sitzung aktiv – selbst wenn Du Dich vom Server trennst oder Deine Internetverbindung abbricht.

So funktioniert’s:

  1. Starte eine neue Screen-Sitzung: screen -S datentransfer
  2. Führe darin Deinen Befehl aus, z. B. rsync oder scp.
  3. Um die Sitzung zu verlassen, ohne sie zu beenden:
    • Drücke: Strg + A, dann D
  4. Um die Sitzung später wieder aufzunehmen: screen -r datentransfer

Falls screen noch nicht installiert ist:

apt install screen

Mit screen vermeidest Du Verbindungsabbrüche und kannst lange Übertragungen zuverlässig im Hintergrund laufen lassen.


Was kann ich tun, wenn ich Hilfe brauche?

Wenn Du unsicher bist oder bei der Datenübertragung Unterstützung benötigst, melde Dich beim Support.

Welche Managed Dienste bietet ihr an?

Managed Hosting bei Prepaid Hoster – FAQ

Du überlegst, ob ein Managed Server bei Prepaid Hoster das Richtige für dich ist? Hier findest du die wichtigsten Fragen und Antworten zu unserem Managed Hosting.


Was ist ein Managed Server?

Ein Managed Server ist ein dedizierter Root-Server, den wir für dich verwalten. Das bedeutet, dass wir uns um die technische Administration, Updates, Sicherheits-konfigurationen und das Monitoring kümmern. Du kannst dich also voll und ganz auf deine Projekte konzentrieren.


Was kostet ein Managed Server?

Die Kosten für unsere Managed Server kannst Du hier entnehmen: https://www.prepaid-hoster.de/business/managed-root-server.html


Welche Leistungen sind im Preis enthalten?

Folgendes ist bereits in der monatlichen Managed Pauschale enthalten:

  • Erstinstallation deines gewünschten Linux-Betriebssystems (z. B. Debian, Ubuntu) mit grundlegender Konfiguration
  • Auf Wunsch: Einmalige Plesk-Installation mit MariaDB, PHP 8.3, FTP, Mail-Service, Webmail, SSL
  • Einrichtung von Plesk und einer Domain + DNS + Mail + SSL kostenlos
  • Einmalige Absicherung des Servers: Härtung von Software und Konfiguration
  • Einmalige Domain-Konfiguration: Wir konfigurieren deine Domain für Dich. IPv4, IPv6, RDNS und DKIM.
  • Regelmäßige Updates & Sicherheits-Patches (alle zwei Wochen)
  • 24/7 Server-Monitoring mit proaktiver Fehlerbehebung
  • Remote Hands (bis zu 30 Minuten pro Monat) für kleinere Anpassungen oder Konfigurationsänderungen
  • SSH-Root-Zugriff (optional)

Welche weiteren Services kann ich buchen?

Du kannst die einmalige Installation eines Projekts buchen. Dabei installieren wir beispielsweise WordPress, Shopware oder andere Software in deinem Managed Hosting und übergeben Dir einen Login-

Wenn ich jetzt bestelle, wann geht es los?

Das ist eine gute Frage. Leider lässt sich diese nicht zweifelsfrei auf die Stunde genau beantworten. Denn zunächst müssen wir gemeinsam herausfinden, welche Anforderungen du an deinen Managed Dienst hast. Anschließend wird unser Technik-Team einen Fahrplan zur Umsetzung planen und mit dir teilen. In der Regel starten wir mit den Arbeiten etwa 24 Stunden nach Bestellung (Werktags) und sind nach 2-3 Stunden fertig. Wie aber bereits erwähnt: Bring am besten etwas Zeit mit.

Ich habe schon Domains. Muss ich diese umziehen?

Wenn Du bereits Domains hast und diese im Rahmen deiner Managed Services verwenden möchtest, solltst Du uns unbedingt die Auth-Codes mitteilen. Für einen reibungslosen Ablauf ist es wichtig, dass wir die DNS-Einstellungen deiner Domain jederzeit bearbeiten können. Eine Domain kannst Du kostenfrei zu uns transferieren lassen. Solltest Du ein höheres Volumen an Domains benötigen, finden wir mit Sicherheit eine Lösung.

Was passiert, wenn ich mehr Support benötige?

Kein Problem! Falls du mehr als die inkludierten 30 Minuten Remote Hands pro Monat benötigst oder spezielle Anpassungen möchtest, kannst du einfach dein Prepaid-Guthaben aufladen. Folgende Zusatzleistungen sind darüber buchbar:

  • Neuinstallationen & erweiterte Konfigurationen
  • Individuelle Software-Installationen
  • Erweitertes Supportvolumen nach Verbrauch der inklusiven Minuten
  • Datenumzüge oder Wiederherstellungen

Kann ich eigene Software installieren?

Ja! Du kannst eigene Software installieren, solange sie mit dem bereitgestellten Betriebssystem kompatibel ist. Falls du Unterstützung bei der Installation oder Wartung brauchst, kannst du den zusätzlichen Service über das Prepaid-Guthaben buchen.


Muss ich mich selbst um Backups kümmern?

Ja! Du bist für deine Backups selbst verantwortlich. Im Webinterface werden zwar automatisch täglich Datensicherungen deines Servers angelegt, allerdings solltest Du diese auch herunterladen und auf Integrität prüfen.


Wie lange läuft der Vertrag?

Der Vertrag läuft unbefristet. Du kannst ihn jederzeit durch einfaches Nicht-Aufladen des Guthabens beenden oder im Webinterface mit der Auslaufen-Option versehen. Es gibt keine Mindestlaufzeit oder Kündigungsfristen.


Was passiert wenn mein Server ausfällt?

Wenn dein Server ausfällt, wird ein Techniker sofort aktiv. Die Ursache wird schnellstmöglich behoben. Etwaige Arbeiten am Server werden transparent mit dem Kunden kommuniziert.


Was passiert mit meinen Daten nach Vertragsende?

Nach Vertragsende bleiben deine Daten für 7 Tage gesperrt. Falls du innerhalb dieser Zeit wieder Guthaben auflädst, kannst du den Server weiter nutzen. Nach Ablauf der Frist werden alle Daten unwiderruflich gelöscht. Das gilt auch für Backups oder andere Daten, die bei Prepaid-Hoster im Zusammenhang mit dem ausgelaufenen Vertrag bestehen.


Welche Verfügbarkeiten und Reaktionszeiten gibt es?

  • Garantierte Verfügbarkeit: 99,5 % im Monatsdurchschnitt
  • Reaktionszeit innerhalb der Geschäftszeiten (Mo–Fr, 08:00–18:00 Uhr): max. 90 Minuten
  • Reaktionszeit außerhalb der Geschäftszeiten: max. 120 Minuten

Welche Software wird von Prepaid Hoster installiert?

Wir installieren gerne Software, wie beispielsweise WordPress oder Shopware, sowie Prestashop oder weiteren anderen Applikationen im Rahmen der Managed Dienste für Dich.

Managed Hosting
Pleskkostenfrei einmalig
Shopware99,90€
WooCommerce99,90€
Contao99,90€
Typo399,90€
WordPress29,90€
Magento99,90€
Drupal99,90€
Joomla!99,90€
OpenCart99,90€
PrestaShop99,90€
ZenCart99,90€
Gambio99,90€
osCommerce99,90€

Wie kann ich Guthaben per Bankkonto überweisen?

Überweisung an Prepaid-Hoster

Wir bieten die Möglichkeit an, dein Guthaben automatisch über dein Bankkonto aufzuladen. Dazu musst du einfach das Geld auf unser Konto überweisen. Den benötigten Verwendungszweck findest du im Webinterface unter „Transaktionen“ > „Info zur Überweisung“. Er sieht in etwa so aus: 10041003

ZahlungsempfängerHenrik Kramer e.K.
IBANDE04 2135 2240 XXX
BetragDein Guthaben Aufladen-Betrag, mindestens 5,00€, maximal 500,00€
VerwendungszweckKundenreferenznummer ohne Zusätze

Ein großer Vorteil dabei ist, dass du die Überweisung auch als Dauerauftrag nutzen kannst. Wenn du also sicherstellen möchtest, dass du immer genug Guthaben auf deinem Konto hast, um den Service nutzen zu können, kannst du den Dauerauftrag einfach so einrichten, dass das Geld automatisch überwiesen wird.

Wir akzeptieren sogar sogenannte Blitz-Überweisungen. Unser System prüft das Konto automatisch alle 5 Minuten. Sobald dein Geld auf unserem Konto eingegangen ist, erhältst Du es automatisch als Guthaben. Blitz-Überweisungen sind ab dem 3. Quartal 2025 kostenfrei und Standard-Einstellung bei jeder Bank.

Ansonsten wird dein Guthaben innerhalb von 24 Stunden auf unserem Bankkonto eintreffen und dann nach maximal 5 Minuten auf deinem Guthabenkonto gebucht.

Ich habe den falschen Verwendungszweck angegeben

Wenn wir eine Zahlung nicht einem Kundenkonto zuordnen können, wird die Überweisung innerhalb von 14 Werktagen an das Ursprungskonto zurücküberwiesen. Du solltest sofort eine neue Überweisung veranlassen oder eine andere Bezahlmethode wählen.

Ich habe zu viel überwiesen. Kriege ich mein Geld zurück?

Genau wie jedes andere aufgeladene Guthaben, ist eine Auszahlung leider nicht möglich. Überweise nur so viel Guthaben, wie du benötigst.

Solltest Du Fragen dazu haben, kannst Du dich jederzeit bei uns melden.

Wie kann ich einen CHKDSK durchführen?

Es kann schon mal vorkommen, dass dein Server nach einem Update oder nach dem Einspielen eines Backups ein paar invalide Daten auf der Platte hat. Die Folge ist oft, dass Linux nicht startet.

Im Webinterface kannst Du jederzeit einen checkdisk-Befehl an deine Festplatte senden. Das kann oft Probleme bereinigen. Wir lassen dabei das Programm „chkdsk“ automatisch alle Sektoren bereinigen.

Öffne dazu den Cloud-Manager und aktiviere die „erweiterte Ansicht“.

Alle Informationen anzeigen

Im Energie-Panel findest Du jetzt eine weitere Option: „Erweiterte Verwaltungs-Optionen“.

Erweiterte Verwaltungs-Optionen

Im sich darauf öffnenden Dialog findest Du dann einen „Check-Disk senden“-Befehl. Führe ihn aus. Wir stoppen den Server dann automatisiert, führen den Befehl aus und starten den Server wieder.

Solltest Du bei diesem Vorgang auf Probleme stoßen, sieh Dir das Problem zunächst per VNC an. Wir helfen gerne weiter.

Wie schalte ich den DDoS-Schutz um?

Dir steht bei Prepaid-Hoster eine Reihe von DDoS-Schutz Profilen zur Verfügung, wenn Du einen Server mietest, der bei unserem Partner Synlinq im Maincubes Rechenzentrum gehosted wird.

DDoS-Schutz einschalten

Öffne den Cloud-Manager des Servers und navigiere zu den Aktionen. Klicke beim Sicherheitsmanagement auf Anti DDoS-Profil.

Aktion im Cloud Manager: Anti DDoS-Profil

Es öffnet sich nun ein neuer Dialog: Anti DDoS Protection verwalten

Hier kannst Du deine Protection wählen. Nachdem Du dein gewünschtes Profil gewählt hast, lies Dir bitte den Hinweis durch und bestätige ihn mit einem Häckchen: „Ich bin mir dessen bewusst, dass ein Techniker das Profil manuell für mich anlegen wird und ich daher erst 24 Stunden nach Aktivierung eine erneute Änderung durchführen kann. Ich wünsche die kostenlose Aktivierung des gewählten Profils.“

Klicke nun auf „Protection aktivieren“. Ein Techniker wird dein Profil nun in der Arbor einstellen. Die Arbor ist das technische Gerät im Rechenzentrum, das die Filterung auslöst.

Anti DDoS Protection verwalten

Welches Profil hilft wann?

Minecraft DDoS Schutz

Der Minecraft DDoS Schutz sorgt dafür, dass dich auf deinem Server niemand angreifen kann. Unbekannte Pakete werden zunächst gedrosselt und anschließend blockiert. Nur deine Gameserver-Pakete werden zu 100% durchgelassen. Solltest Du also mal Probleme mit DDoS-Angriffen auf deinem Minecraft-Server haben, schalte den DDoS-Schutz für Minecraft ein.

DDoS Schutz für Steam Spiele

Dieser Schutz sorgt dafür, dass Gameserver Pakete auf den bekannten Gameserver Ports für Steam Spiele 24/7 überwacht werden. Auch hier werden unbekannte Paketsender zunächst gedrosselt und danach blockiert.

Permanenter Schutz

Hier werden bekannte Ports dauerhaft auf valide Pakete geprüft. Sollte etwas nicht passen, wird die Quelle blockiert. Dieser Schutz eignet sich besonders gut für Server mit mehreren Applikationen.

Automatischer Schutz

Der DDoS-Schutz prüft in diesem Modus in regelmäßigen Abständen probenartig deinen Traffic. Sollte hier etwas auffällig sein, greift der Schutz direkt ein. Er filtert dann bekannte Ports und blockiert Bandbreiten-Anfragen.

Wichtige Informationen

Wenn Du den DDoS-Schutz einschaltest, solltest Du deine Programme auf dem Standard-Port laufen lassen. Wenn du beispielsweise den SSH-Port änderst, werden deine Pakete als unbekannt markiert. So könntest du gedrosselt oder gesperrt werden.

Es empfiehlt sich außerdem, dass pro Gameserver nur ein Server verwendet wird. Die Nutzung mehrerer gleicher Server oder unterschiedlicher Server, kann zu False-Flags in der Arbor führen.

Warum kann ich Sofortüberweisung nicht mehr nutzen?

Warum wurde Sofortüberweisung als Zahlungsmethode deaktiviert?

Nach monatelangen, erfolglosen Versuchen, mit dem Support von Sofortüberweisung in Kontakt zu treten, und angesichts der aktuellen Konsolidierung dieser Zahlungsmethode durch Klarna, haben wir uns entschieden, „Sofortüberweisung“ endgültig zu deaktivieren. Diese Änderung wird ab der kommenden Woche wirksam.

Was bedeutet die Konsolidierung von Sofortüberweisung durch Klarna?

Klarna hat Sofortüberweisung übernommen und plant, diese als eigenständige Zahlungsmethode am 29. November 2024 vollständig einzustellen. Zukünftig wird Sofortüberweisung nur noch über Partner-Anbieter von Klarna verfügbar sein.

Warum wird Klarna nicht als alternative Zahlungsmethode angeboten?

Angesichts der fehlenden Unterstützung und unserer bisherigen Erfahrungen mit Sofortüberweisung haben wir entschieden, eine zukünftige Integration von Klarna vorerst nicht umzusetzen.

Welche alternativen Zahlungsmethoden stehen zur Verfügung?

Du kannst weiterhin die klassische Banküberweisung mit Kundenreferenznummer nutzen. Ab sofort bieten wir zudem Blitz-Überweisungen an, bei denen dein Guthaben innerhalb von 30 Minuten nach Zahlungseingang verbucht wird.

Wo finde ich weitere Informationen?

Für detaillierte Informationen zur Konsolidierung von Sofortüberweisung durch Klarna besuche bitte die offizielle Mitteilung von Stripe: https://support.stripe.com/questions/sofort-is-being-consolidated-into-klarna-and-discontinued-as-a-standalone-payment-method?locale=de-DE

Wir danken dir für dein Verständnis und stehen für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

Wiederkehrende Tasks in Linux mit Cron Jobs ausführen

In Linux-Systemen ist der Cron-Daemon ein nützliches Werkzeug, um wiederkehrende Tasks oder Befehle automatisch zu bestimmten Zeiten auszuführen. Dies ist besonders praktisch, wenn Du regelmäßig wiederkehrende Befehle oder Skripte ausführen möchtest, ohne dass Du manuell eingreifen musst. Eine Möglichkeit, Cron-Jobs zu definieren, ist durch das Anlegen von Dateien im Verzeichnis /etc/cron.d.

Warum /etc/cron.d?

Das Verzeichnis /etc/cron.d bietet eine einfache Möglichkeit, systemweite Cron-Jobs zu definieren, die unabhängig vom Benutzerkonto laufen. Während Cron-Jobs normalerweise über den Befehl crontab -e für jeden Benutzer individuell eingerichtet werden, kannst Du mit /etc/cron.d systemweite Jobs verwalten und dabei für jeden Job eine eigene Datei anlegen.

Aufbau einer Datei in /etc/cron.d

Eine Datei in /etc/cron.d hat ein spezielles Format. Jede Zeile definiert einen Job und besteht aus den folgenden Teilen:

  1. Zeitplan – wann der Job ausgeführt werden soll.
  2. Benutzer – als welcher Benutzer der Befehl ausgeführt wird.
  3. Befehl – der auszuführende Befehl oder das Skript.

Der allgemeine Aufbau sieht so aus:

* * * * * Benutzer Befehl

Die Sterne repräsentieren die Zeitfelder, die wie folgt definiert sind:

*    *    *    *    *  Benutzer   Befehl
- - - - -
| | | | |
| | | | +----- Wochentag (0 - 7) (Sonntag ist 0 oder 7)
| | | +---------- Monat (1 - 12)
| | +--------------- Tag (1 - 31)
| +-------------------- Stunde (0 - 23)
+------------------------- Minute (0 - 59)

Beispiel: Tägliches Backup um 3:00 Uhr

Stellen wir uns vor, Du möchtest ein tägliches lokales Backup Deiner Datenbank um 3:00 Uhr morgens durchführen. Dafür könntest Du eine Datei namens backup in /etc/cron.d anlegen und den folgenden Inhalt hinzufügen:

0 3 * * * root /usr/local/bin/backup.sh

Dieser Cron-Job wird jeden Tag um 3:00 Uhr morgens als Benutzer root ausgeführt und startet das Skript /usr/local/bin/backup.sh. Der Benutzer wird hier explizit definiert, da systemweite Cron-Jobs immer einen Benutzer erfordern.

Beispiel: Einen Job jeden Montag um 12:00 Uhr ausführen

Angenommen, Du möchtest ein Skript, das Logs bereinigt, jeden Montag um 12:00 Uhr ausführen. Dazu erstellst Du eine neue Datei im /etc/cron.d-Verzeichnis, zum Beispiel log_cleanup, und fügst den folgenden Code ein:

0 12 * * 1 root /usr/local/bin/log_cleanup.sh

Dieser Job wird jeden Montag (1 steht für Montag) um genau 12:00 Uhr ausgeführt.

Tipps für die Verwendung von /etc/cron.d

Log-Ausgabe überwachen:
Cron-Jobs haben standardmäßig keine sichtbare Ausgabe. Um sicherzustellen, dass Du Fehler oder Erfolge nachvollziehen kannst, leite die Ausgabe der Befehle in Log-Dateien um:

0 12 * * 1 root /usr/local/bin/log_cleanup.sh >> /var/log/cron.log 2>&1


Dieser Befehl speichert sowohl die normale Ausgabe (stdout) als auch die Fehlermeldungen (stderr) in die Datei /var/log/cron.log.

Umgebungsvariablen setzen:
Cron-Jobs verwenden eine minimale Umgebung. Wenn Dein Skript bestimmte Umgebungsvariablen benötigt, kannst Du diese entweder im Skript selbst oder direkt in der Cron-Datei definieren:

SHELL=/bin/bash 
PATH=/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/sbin:/bin:/usr/sbin:/usr/bin
0 12 * * 1 root /usr/local/bin/log_cleanup.sh

Rechte überprüfen:
Stelle sicher, dass die Dateien in /etc/cron.d die richtigen Berechtigungen haben. Sie sollten üblicherweise mit root-Rechten erstellt und nur von root oder privilegierten Benutzern bearbeitet werden. Dies kannst Du mit chmod 644 /etc/cron.d/filename sicherstellen.

Beispiel für eine vollständige Cron-Datei

Nehmen wir an, Du möchtest mehrere Jobs in einer Datei kombinieren. Hier ein Beispiel für eine Datei /etc/cron.d/multiple_jobs, die verschiedene Tasks für unterschiedliche Zeiten plant:

# Umgebungsvariablen
SHELL=/bin/bash
PATH=/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/sbin:/bin:/usr/sbin:/usr/bin

# Job 1: Tägliches Backup um 2:00 Uhr
0 2 * * * root /usr/local/bin/backup.sh

# Job 2: Logs bereinigen jeden Montag um 12:00 Uhr
0 12 * * 1 root /usr/local/bin/log_cleanup.sh

# Job 3: Wartungsskript jeden Sonntag um 5:00 Uhr
0 5 * * 0 root /usr/local/bin/maintenance.sh >> /var/log/maintenance.log 2>&1

Hilfe bei Einrichtung von Cronjobs benötigt?

Du hast mehrere Möglichkeiten, dir helfen zu lassen. Zum einen steht Dir als PPH Pro Kunde im Webinterface ein Cronjob-Manager zur Verfügung. Du kannst hier Cronjobs verwalten, einstellen, aktivieren und deaktivieren oder entfernen.

Solltest du kein PPH Pro Kunde sein, kannst Du dich gerne bei uns im Support melden. Wir helfen Dir dann weiter!

Automatische Backups aktivieren bei Prepaid Hoster (kostenlos)

Unsere kostenlose Backup-Funktion im Webinterface ermöglicht es Dir, regelmäßige automatische Sicherungen zu erstellen. Das geht kinderleicht und sorgt dafür, dass Du im Falle eines Fehlers Deine Daten schnell wieder zurückholen kannst. Aktiviere also am besten gleich die automatischen Backups – für den extra Schutz und Dein ruhiges Gewissen!

Schritt für Schritt:

  1. Im Webinterface einloggen:
    Navigiere zur Prepaid-Hoster Webseite und logge Dich in Dein Benutzerkonto ein.
  2. Server auswählen:
    Wähle den Server, auf dem Du das automatische Backup aktivieren möchtest. Das geht über das Dashboard im Bereich der Navigation, betrete den Cloud Manager.
  3. „Daten-Sicherung aktivieren“ klicken:
    Klicke auf den Button „Daten-Sicherung aktivieren“. Du musst kurz warten, während der Cloud Manager neu lädt.
  4. Backup-Settings öffnen:
    Nach dem Neuladen des Managers öffnen sich automatisch die Backup-Settings.
  5. „Automatisieren“ auswählen:
    Wähle die Option „Automatisieren“, um die Backups nach einem bestimmten Zeitplan laufen zu lassen.
  6. Zeitplan einrichten:
    Fülle die Felder für den Backup-Zeitplan nach Deinem Wunsch aus. Tipp: Wähle ungerade Zeiten (zum Beispiel 8:50 Uhr statt 00:00 Uhr), damit nicht alle Kunden gleichzeitig Backups starten und es zu Verzögerungen kommt.
  7. Speichern:
    Klicke auf „Speichern“, um Deine Einstellungen zu übernehmen. Dein Server wird ab sofort täglich um 8:50 Uhr gesichert. Du musst Dir keine Sorgen machen – der Server bleibt dabei an und Du merkst nichts von dem Backup.

Mit diesen Schritten kannst Du sicherstellen, dass Deine Daten regelmäßig und vollautomatisch gesichert werden, ohne dass es zu Ausfällen oder Leistungseinbußen kommt.