Was muss ich bei Windows auf Dedicated Servern beachten?

Der Betrieb von Windows auf „Bare Metal“ Hardware (Dedicated Server) unterscheidet sich grundlegend von virtualisierten Umgebungen. Da du hier die volle Kontrolle über die nackte Hardware hast, trägst du auch die Verantwortung für die Software-Konfiguration. Hier sind die wichtigsten Learnings und Richtlinien.

1. Lizenzierung und Editionen

Es ist rechtlich und technisch entscheidend, welche Windows-Version du einsetzt.

  • Keine Desktop-Editionen: Der Betrieb von Windows 10 oder 11 ist an Standorten mit fester IP-Adresse oder in Server-Räumen gemäß Microsoft-Bestimmungen nicht erlaubt.
  • Server-Editionen nutzen: Für den kommerziellen Hosting-Betrieb sind ausschließlich Server-Editionen (z. B. Windows Server 2019 oder 2022) vorgesehen.
  • Lizenzpflicht: Du musst dich zwingend an die Lizenzbestimmungen von Microsoft halten und eine gültige Lizenz für dein System hinterlegen.

2. Hardware-Kompatibilität und Treiber

Ein Dedicated Server wird oft für Linux optimiert übergeben. Windows bringt nicht für jede Hardware-Konstellation passende Treiber mit.

  • Keine Funktionsgarantie: Die garantierte Funktionalität von Windows ist nicht Teil der Standard-Dienstleistung und hängt von vielen Faktoren ab.
  • Treiber-Problematik: Besonders Netzwerk-Chips (z. B. Intel i210) benötigen oft manuelle Treiber-Injektionen, da Windows diese im Standard-Katalog nicht immer mitführt. Wir versuchen das im Auto-Installer bereits abzufangen, aber hier gibt es viele Faktoren, die ein manuelles Eingreifen nötig machen können.
  • BIOS-Voraussetzungen: Moderne Versionen wie Windows Server 2025 setzen oft TPM 2.0 oder Secure Boot voraus. Diese Features sind auf älterer Dedicated-Hardware oft nicht verfügbar oder konfigurierbar. Aus verwaltungstechnischen Gründen ist es uns nicht möglich, diese Features vorab feststellen zu lassen.

3. Der „Unmanaged“ Charakter

Wenn du einen Dedicated Server mietest, entscheidest du dich für maximale Freiheit, aber auch für maximale Eigenleistung. Und dafür benötigst Du die passende Expertise.

  • Selbstständige Installation: Die automatisierte Routine bietet eine Basis-Installation. Schlägt diese fehl (z. B. wegen fehlender Treiber), musst du die Installation via KVM-Konsole selbst durchführen.
  • Kein Software-Support: Der Support stellt die Erreichbarkeit der Hardware sicher (nachweisbar durch das Linux-Rescue-System). Die Fehlersuche innerhalb von Windows (Firewall-Regeln, RDP-Konfiguration, Treiber) liegt vollständig bei dir.

4. Tipps für eine erfolgreiche Einrichtung

Wenn du Windows auf deinem Dedicated Server installieren möchtest, folge diesen Best Practices:

  • KVM-Konsole nutzen: Bestelle einen KVM-Slot, um direkten Zugriff auf den Bildschirm deines Servers zu erhalten – so wie mit einem physischen Monitor.
  • Eigene ISOs bereitstellen: Du kannst eigene ISO-Dateien per URL einbinden lassen, um spezifische Versionen oder bereits angepasste Images zu nutzen.
  • Netzwerk-Treiber: Wir fügen am Server einen USB Stick mit den bekanntesten Treiber-Dateien aller bekannten Windows Editionen ein, damit Du fehlende Netzwerk-Treiber auch ohne Internetverbindung installieren kannst.

Tipp: Viele Anwendungen, für die man klassischerweise Windows vermutet, lassen sich unter Linux oft performanter und ohne zusätzliche Lizenzkosten betreiben.

Bekannte Windows-Inkompatibilitäten

Es gibt spezifische Hardware-Komponenten, die wir aufgrund fehlender Treiber-Unterstützung oder technischer Einschränkungen seitens Microsoft als inkompatibel eingestuft haben. Sollte dein Dedicated Server eine der folgenden Komponenten enthalten, ist eine Windows-Installation über unsere Automatisierung nicht möglich:

  • Intel i219-V Netzwerkchips: Dieser Chipsatz ist primär für Consumer-Mainboards gedacht. Microsoft blockiert die Installation von Server-Treibern für die „V“-Variante oft aktiv, weshalb eine stabile Netzwerkanbindung unter Windows Server nicht gewährleistet werden kann.
  • Intel I211 Netzwerkchips: Ähnlich wie beim i219-V fehlen hier häufig die nativen Treiber in den Windows-Server-Images. Eine manuelle Einbindung ist oft fehleranfällig und wird daher nicht unterstützt.
  • Hardware RAID Controller: Windows-Setups benötigen für viele dedizierte RAID-Controller spezielle „F6-Treiber“, um die Festplatten überhaupt zu erkennen. Da diese Treiber nicht für jedes Modell in unserem One-Click-Installer hinterlegt werden können, sind Systeme mit dedizierten RAID-Controllern von der automatischen Windows-Installation ausgenommen.

Auf welchen Servern kann ich Windows installieren?

Schnell & easy

Du kannst Windows mit wenig Mühe und perOne- Klick bei uns auf folgenden Servern installieren:

  • Alle KVM Konfigurierbar-Server (Auch bei Linux-Bestellungen)
    • Windows Server 2019
  • KVM Windows Server
    • Windows Server 2019
  • Eine Vielzahl an Dedicated Server (Produktbeschreibung beachten!)
  • Windows Server 2016/2019

Eigene ISO verwenden

Eine eigene Installation von Windows über die ISO-Funktionalität ist möglich auf den folgenden Servern:

  • Smart Value Server
    • Edition je nach ISO (Selbstbestimmung)
  • Smart Essential Server
  • Edition je nach ISO (Selbstbestimmung)

Beachte bitte, dass wir bei Servern mit ISO Installationen keine Garantien geben können.

Bei den Game-Root Servern ist die Nutzung von ISO ausgeschlossen.

Eigene ISO bei Dedicated Servern

Es ist möglich, eigene Windows-Editionen auf Dedicated Servern, sofern die Hardwarekonfiguration und Treiberkompatibilität es zulässt, zu installieren. Dazu ist eine Anmeldung einer KVM Konsole nötig. Diese kann bis zu 3 Stunden genutzt werden. Der Support überträgt eine ISO auf einen USB-Stick und stellt diese am Server inklusive Remote-Konsole bereit.

Könnt Ihr Windows für mich installieren?

Je nach Verfügbarkeit kann eine Custom Installation von Windows auch von einem Support-Mitarbeiter durchgeführt werden. Das Erlischen von Garantien bleibt dabei allerdings unberührt. Die Arbeiten werden gemäß Pauschalen-Tabelle verrechnet.

Welche Server-Produkte gibt es bei Prepaid-Hoster?

Bei Prepaid-Hoster.de stehen verschiedene Server-Varianten für unterschiedliche Anwendungsfälle zur Verfügung. Nachfolgend eine kompakte, aber etwas ausführlichere Beschreibung je Produkt — inkl. Direktlinks zu den passenden Produkten.

Virtuelle Server

KVM 3.5 – Linux vServer

Voll konfigurierbarer KVM-Server mit freier Wahl von CPU, RAM und NVMe sowie ISO/VNC über den Cloud-Manager. Ideal für Docker, APIs, CI/CD und stabile Linux-Workloads mit Root-Zugriff.
Highlights: ISO/VNC & Rescue, flexible Ressourcen, IPv6 /64, DDoS-Schutz (je nach Profil).
Zum Angebot → https://www.prepaid-hoster.de/vserver/root-server-mieten/kvm-root-server-konfigurator.html

KVM 3.5 – Windows vServer

KVM-Server mit Windows, Adminzugang per RDP und Installation/Recovery via ISO/VNC. Perfekt für .NET- oder SQL-Workloads und Remote-Desktop-Nutzung; für den Produktiveinsatz in der Regel mit eigener Windows-Lizenz.
Highlights: RDP, ISO/VNC & Rescue, flexible Ressourcen, IPv6 /64, DDoS-Schutz (je nach Profil).
Mehr erfahren zu Windows VPS → https://www.prepaid-hoster.de/vserver/windows-vserver-mieten.html

KVM Pakete – Smart Value vServer

Kostengünstige, paketierte Linux-vServer mit Cloud-Manager – deutlich weniger flexibel als KVM 3.0. Passend für kleine Dienste, Lab-Projekte und kostensensitive Vorhaben mit Root-Zugriff.
Highlights: feste Paketstufen, IPv6 /64, DDoS-Schutz, einfacher Einstieg (IPv4 je nach Tarif).
Details hier bei den VPS Servern → https://www.prepaid-hoster.de/vserver/root-server-mieten/kvm-root-server-pakete.html

KVM Pakete – Smart Essential vServer

Minimalistische Linux-vServer ohne Webinterface – Verwaltung ausschließlich per SSH. Fokus auf Headless-Setups, automatisierte Workflows und CLI-Tools; feste Paketgrößen ohne freie Skalierung.
Highlights: SSH-only, schlankes Setup, feste Ressourcen, IPv6 /64 (IPv4 je nach Tarif).
Hier zu SSH Only Server → https://www.prepaid-hoster.de/vserver/essential-vserver.html

Ryzen Root Server (KVM) vServer

KVM-Server auf AMD-Ryzen-Hosts mit sehr hoher Single-Thread-Leistung – ideal für Game-Server, Build-Jobs und latenzkritische Anwendungen. Verwaltung über den Cloud-Manager, Linux-Schwerpunkt.
Highlights: starke Single-Core-Performance, DDoS-Profile für Games, IPv6 /64, Snapshots/Backups je nach Tarif.
Mehr Infos → https://www.prepaid-hoster.de/vserver/ryzen-game-server-mieten.html

Andere Hosting-Arten

Dedicated Server

Bare-Metal-Hardware mit garantierten Ressourcen, vollem Root/Admin-Zugriff und optionaler Remote-Konsole/IPMI. Optimal für Datenbanken, Compliance-Anforderungen und spezialisierte Anwendungen.
Highlights: dedizierte Host-Ressourcen, volle Kontrolle, IPv6 /64, optionale Windows-Nutzung je nach Modell.
Mehr Infos → https://www.prepaid-hoster.de/dedicated/dedicated-server-mieten.html

Shared Webhosting (Plesk)

Komfortables Webhosting mit Plesk-GUI für Websites, E-Mail und populäre Apps wie WordPress. Kein Root-Zugriff; geeignet, wenn Serveradministration nicht im Fokus steht.
Highlights: Plesk-Panel, SSL/Let’s Encrypt, Mail & Datenbanken, 1-Click-Apps (z. B. WordPress).
Mehr Infos → https://www.prepaid-hoster.de/webhosting.html

Hinweis: Verfügbarkeit von IPv4, DDoS-Profilen, Snapshots/Backups und konkreten Limits hängt vom jeweiligen Tarif ab.

Was gibt es bei KVM Konsolen (Dedicated) zu beachten?

Wann brauche ich eine KVM-Konsole?

Wenn du ein eigenes Betriebssystem installieren oder während des Boot-Prozesses direkt auf die Konsole zugreifen möchtest. Ohne KVM-Konsole siehst du bei einem Neustart oder einer ausgefallenen SSH-Verbindung nicht, was passiert.

Was ist eine KVM-Konsole?

Ein Gerät im Rechenzentrum, das Tastatur-, Maus- und Videosignale per Netzwerk an dich überträgt (USB + DisplayPort).

Wofür wird die KVM-Konsole verwendet?

  • Bildschirmausgabe deines Servers – auch während des Bootens
  • Direkte Eingaben per Tastatur und Maus, selbst ohne SSH

Wie bestelle ich eine KVM-Konsole?

  1. Support-Ticket öffnen und deinen Dedicated Server auswählen. (Wichtig!)
  2. HTTP-Link zu einer bootfähigen ISO deines gewünschten OS angeben und KVM Konsolenwunsch äußern.
  3. Wir richten USB-Stick und KVM-Konsole ein.
  4. Bis zu drei Stunden kostenfrei nutzen.

Wie lange dauert die Bereitstellung?

Anforderung jederzeit möglich; die Wartezeit hängt von der Auslastung ab. Für einen festen Termin melde dich mindestens 12 Stunden im Voraus.

Beachte bitte, dass die Bereitstellung am Wochenende länger dauern kann und nicht garantiert wird. Unsere Techniker stehen dafür an Werktagen zwischen 12:00-19:00 Uhr bereit.

Übernehmt ihr die Installation für mich?

Ja. Gib im Ticket einfach an, welches OS und welche Partitionierung du benötigst, dann übernehmen wir die Installation.

Bild bleibt schwarz oder die Qualität ist schlecht

Melde dich kurz bei uns – meist reicht ein Nachjustieren des VGA-Kabels oder der Konsole.

Welche Standard-Ports gibt es?

Für die optimale Nutzung eines Servers ist es wichtig, die relevanten Netzwerkports zu kennen. Diese Ports ermöglichen die Kommunikation zwischen verschiedenen Diensten und Anwendungen. Im Folgenden finden Sie eine Liste gängiger Ports, die häufig auf Linux- und Windows-Servern verwendet werden.

ProgrammProtokolle & Port(s)
Minecraft ServerTCP 25565
TeamspeakUDP 9987
TCP 30033
WebserverTCP 80, 443
CS2 ServerTCP 27015-27030, 27036-27037
UDP 4380, 27000-27031, 27036
RDPTCP 3389
SQL ServerTCP 1433, 1434
FTPTCP 21, 20
SMTPTCP 25
IMAPTCP 143
POP3TCP 110
LDAPTCP 389
DNSUDP 53
TCP 53
DHCPUDP 67, 68
NTPUDP 123

Wie installiere ich einen FTP Server auf Windows?

Du möchtest einen FTP-Server auf deinem Windows-Server einrichten? Mit FileZilla Server ist das ganz einfach. In dieser Anleitung zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du vorgehst und wie du einem Benutzer spezifische Ordner-Zugehörigkeiten zuweisen kannst.

Anleitung

Schritt 1: FileZilla Server herunterladen und installieren

  1. Besuche die FileZilla-Website und lade die neueste Version von FileZilla Server herunter.
  2. Führe die Installationsdatei aus und folge den Installationsanweisungen. Stelle sicher, dass du die Standardports beibehältst.

Schritt 2: FileZilla Server konfigurieren

  1. Starte FileZilla Server und öffne das Admin-Interface.
  2. Melde dich an, indem du die Standardinformationen verwendest (wenn du die Standardwerte während der Installation beibehalten hast).

Schritt 3: Benutzer anlegen

  1. Klicke im Admin-Interface auf „Edit“ und dann auf „Users“.
  2. Im neuen Fenster klicke auf „Add“ und gib einen Benutzernamen ein. Bestätige mit „OK“.
  3. Wähle den neu erstellten Benutzer aus und gehe zu „Shared folders“.

Schritt 4: Ordner-Zugehörigkeit festlegen

  1. Klicke auf „Add“ unter „Shared folders“ und wähle das Verzeichnis aus, auf das der Benutzer Zugriff haben soll.
  2. Lege die Berechtigungen für den Benutzer fest, z.B. Lesen, Schreiben, Löschen etc.

Schritt 5: Passwort setzen

  1. Während du den Benutzer im „Users“-Fenster ausgewählt hast, gehe zu „General“.
  2. Aktiviere das Kontrollkästchen „Password“.
  3. Gib ein sicheres Passwort ein und bestätige es. Beispiel:
    • Benutzername: ftpuser
    • Passwort: SicheresPasswort123!

Schritt 6: Server starten und testen

  1. Klicke auf „OK“, um die Änderungen zu speichern.
  2. Starte den FileZilla Server, indem du im Admin-Interface auf „Server“ und dann auf „Start“ klickst.
  3. Teste die FTP-Verbindung mit einem FTP-Client, indem du die IP-Adresse deines Servers, den Benutzernamen und das Passwort eingibst.

Wichtiger Hinweis zur Firewall

Vergiss nicht, die benötigten Ports in deiner Firewall freizugeben. Hier ist eine hilfreiche Anleitung dazu: Windows Firewall Port freigeben.

Kurzanleitung: Ports freigeben

Für die reibungslose Funktion deines FTP-Servers müssen bestimmte Ports in deiner Firewall freigegeben werden:

  1. FTP-Port 21: Für die Standard-FTP-Verbindung.
  2. Passive FTP-Ports (Range 50000-51000): Für passive FTP-Verbindungen.

Befolge diese Schritte, um die Ports freizugeben:

  1. Öffne die Windows Firewall mit erweiterter Sicherheit.
  2. Klicke auf „Eingehende Regeln“ und dann auf „Neue Regel“.
  3. Wähle „Port“ und klicke auf „Weiter“.
  4. Wähle „TCP“ und gib den spezifischen Port oder Bereich ein (z.B. 21, 50000-51000).
  5. Wähle „Verbindung zulassen“ und klicke auf „Weiter“.
  6. Wähle die Profile aus, für die die Regel gelten soll, und klicke auf „Weiter“.
  7. Gib der Regel einen Namen (z.B. „FTP Ports“) und klicke auf „Fertigstellen“.

Mit dieser Anleitung sollte dein FTP-Server einsatzbereit sein. Viel Erfolg!

Windows Server Test-Zeitraum verlängern (Windows Rearm)

Wenn Du einen Windows Server bei uns mietest, statten wir den Server automatisch mit einer Evaluation (Test)-Lizenz aus. Diese ist für 180 Tage gültig und während der Einrichtung des Systems genutzt werden. Anschließend muss eine gültige Windows-Lizenz hinterlegt werden.

Wenn der Test-Zeitraum abläuft, fährt sich der Windows Server automatisch herunter.

Testzeitraum zurücksetzen

Sollte dein Testzeitraum von 180 Tagen nicht ausreichen, kannst Du den Testzeitraum deines Servers bis zu 5x zurücksetzen.

Öffne die Windows Konsole als Administrator (cmd) und gib folgenden Befehl ein:

slmgr.vbs /rearm

Mit diesem Befehl kannst du die bereits verstrichene Laufzeit der Test-Lizenz zurücksetzen. Nachdem du diesen Befehl eingegeben hast, ist ein Restart des Servers nötig.

Dein Server ist jetzt wieder für 180 Tage nutzbar.

Lizenzbestimmungen

Es ist wichtig zu beachten, dass das Unterlassen der Aktivierung von Windows, selbst wenn das System nach der vorgesehenen Zeit scheinbar problemlos läuft, eine Verletzung der mit Microsoft vereinbarten Lizenzbestimmungen darstellt.

Preise für Zusatzprodukte bei Dedicated Servern

Du kannst über den Support zusätzliche Hardware für deinen Server bestellen. Beispielsweise stehen dir zusätzliche Festplatten zur Verfügung, sollte der Speicherplatz mal knapp werden.

Bei Einbau wird einmalig der Monatspreis plus die Einrichtungsgebühr fällig. Der Auftrag wird erst freigegeben, wenn das Guthaben zur Verfügung steht.

Der Monats-Preis ändert sich dann entsprechend.

Zusätzliche Festplatten

Du kannst in deinem Dedicated Server zusätzliche Festplatten von uns einbauen lassen. Ob und wie viele zusätzliche Platten eingebaut werden können, ist von Server zu Server unterschiedlich. Es kann beispielsweise sein, dass dein Server bereits mit 3 Festplatten ausgeliefert wurde und das Motherboard keinen weiteren Platzfür Speichermedien zulässt.

SATA-SSDTypMonatlichEinrichtung
960 GB SATA SSD Datacenter EditionSATA-SSD24,00€10,00€
1.92 TB SATA SSD Datacenter EditionSATA-SSD30,00€10,00€
3.84 TB SATA SSD Datacenter EditionSATA-SSD52,00€10,00€
NVMe-SSDTypMonatlichEinrichtung
1 TB NVMe SSDNVMe-SSD12,00€10,00€
2 TB NVMe SSDNVMe-SSD20,00€10,00€
HDDTypMonatlichEinrichtung
16 TB SATA Enterprise HDDHDD32,00€10,00€

Wenn Du eine oder mehrere zusätzliche Festplatten einbauen willst, melde Dich im Support. Wir prüfen dann, was bei deinem Server möglich ist.

Wie installiere ich PHPMyAdmin auf meinem Server?

PHPMyAdmin ist eine beliebte webbasierte Open-Source-Anwendung, die zur Verwaltung von MySQL-Datenbanken entwickelt wurde. Sie ermöglicht Benutzern das bequeme Verwalten von Datenbanken über einen webbasierten grafischen Benutzeroberfläche (GUI).

Du kannst in unserem Webinterface bei jedem debian-basierten Linux vollautomatisch phpMyAdmin mit root-Zugang installieren.

Gehe dazu in den Cloud-Manager deines Servers.

Scrolle runter zu den Aktionen und wähle „App-Installer“ aus. Dort klickst Du auf die „Webserver Utilities“.

Webserver Utilities installieren

In diesem Dialog musst Du alles auswählen. Denn für phpMyAdmin werden sowohl ein Webserver, die PHP Script-Engine und die Datenbank-Software MariaDB/MySQL-Server benötigt.

Klicke dann auf Installation starten.

Laufende Installation der Webserver Utilities

Jetzt musst Du nur noch kurz warten, bis deine Installation fertig ist. Dir werden dann alle Daten angezeigt, die Du für den Zugriff auf deine Datenbank benötigst.